Droht Millionen Deutschen jetzt Kurzarbeit? Putins-Gas Stopp bedroht Deutschlands Wirtschaft auf Jahre! Vipflash

Droht Millionen Deutschen jetzt Kurzarbeit? Putins-Gas Stopp bedroht Deutschlands Wirtschaft auf Jahre!

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News (1 / 1) 21.06.2022 09:04 Symbolbild imago


Weil die Energiekosten seit Monaten immer weiter steigen, bekommen die Bundesbürger die volle Wucht der Inflation zu spüren. Denn der gerade zum Monatsbeginn gestartete Tankrabatt und das 9-Euro-Ticket sollen nur 3 Monate lang gültig sein. Doch bis dahin dürften die Preise eher weiter steigen statt fallen. Dazu bedroht ein Gas-Stopp Millionen Arbeitsplätze!

Hilfe der Regierung wird nur kurzfristig Effekt haben

Während also die Hilfen wohl lediglich 3 Monate andauern werden, ist damit zu rechnen, dass die Energiepreise in Deutschland mindestens drei Jahre höher als normal liegen werden, wie jetzt ein Energie-Experte prognostiziert. "Denn es braucht Zeit, bis neue Kapazitäten geschaffen sind und andere Staaten zusätzliche Energie liefern können", erklärte RWE-Manager Markus Krebber gegenüber den Medien. Die Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine werden die Verbraucher also wohl noch länger beschäftigen. Selbst dann, wenn der Konflikt bald beendet werden sollte. Denn eine Rückkehr zu Gas, Öl und Kohle aus Russland wird es wohl nicht geben. Und diese Energie war für Deutschland zuverlässig und billig. Deshalb haben nur die Eperten des Statistischen Bundesamtes ausgerechnet, dass der Preis für Erdgas um 148 Prozent angestiegen ist. Kaum besser sieht es auch bei Strom (90 Prozent) und Sprit (56 Prozent) aus. So haben sich die Preise innerhalb eines Jahres verändert. Doch trotzdem fließen Öl und Gas aus Russland weiter. Wie lange noch, ist allerdings fraglich. Laut Wirtschaftsminister Robert Haneck ist die akuelle Lage "ernst".

Erste Probleme im Winter

Sollte Putin in den Sommermonaten die Gaspipeline schließen, droht bereits im kommenden Winter der Worst Case, weil dann die Spèicher nicht ausreichend gefüllt werden können. Dies würde sich zunächst auf die Industrie auswirken, die dann kein Gas mehr bekommen würde. Deshalb sollen nun wieder Kohlekraftwerke zur Energiegewinnung eingeschaltet werden. Diese sollen dann die Gaskraftwerke ersetzen, die im Vorjahr 15 Prozent der deutschen Energie erzeugt haben. Doch auch bei der Verhinderung eines Gasmangels werden die Preise weiter hoch bleiben. Denn die Energiekonzerne werden jetzt schon für Energie zahlen, die sie dann im Winter bekommen werden. Dies hält die Preise auf einem hohen Level.

Markus Söder fordert weiteres Milliardenprogramm

Die hohen Energiekosten dürften dann die Diskussionen um Entlastungen anfachen. Nun stößt beispielsweise Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vor: "Es bräuchte ein generelles Senken der Energiesteuern, dauerhaft mehr Geld für den ÖPNV und die Erhöhung der Pendlerpauschale", meint der CSU-Chef. Der von Söder aufgestellte Forderungskatalog würde Milliarden kosten. Doch da die CSU und die CDU nicht regieren, gehen solche Forderungen in der Opposition leicht von der Hand. Dagegen müssen Wirtschaftsminister Habeck und Finanzminister Christian Lindner (FDP) sehen wie sie diesen Spagat hinbekommen ohne die Staatsfinanzen aus der Balance zu bringen. Wie man sieht, wird die Bundesbürger die Energiekrise wohl noch eine ganze Zeit beschäftigen.