Gift-Alarm in Schwäbisch Gmünd - Frau mit giftiger Substanz attackiert - Helfer mussten in Schutzanzügen anrücken Vipflash

Gift-Alarm in Schwäbisch Gmünd - Frau mit giftiger Substanz attackiert - Helfer mussten in Schutzanzügen anrücken

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Blaulicht (1 / 1) 20.06.2022 17:54 Symbolbild imago


Gespenstische Szenen haben sich bei einem Großeinsatz der Rettungskräfte in einem Haus in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) abgespielt. Dort soll ein Mann seiner Frau in der Nacht zum Montag eine Flüssigkeit über den Kopf gegossen haben, die Ammoniak enthalten hatte. Dabei soll das giftige Gas ausgetreten sein, was zu einem Gift-Alarm geführt hatte. Die Einsatzkräfte betraten den Tatort deshalb in voller Schutzausrüstung - Szenen wie aus Outbreak!

Mann attackiert Ehefrau mit giftiger Substanz

Die Szenen aus Schwäbisch Gmünd erinnerten an den Thriller "Qutbreak", bei dem sich die Wissenschaftler allerdings vor einem tödlichen Virus schützen. In ähnlicher Ausrüstung betraten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Nacht zum Montag kurz nach Mitternacht eine Wohnung in Schwäbisch Gmünd. Vor dem Eingang des Wohnhauses war sogar eine Schleuse aufgebaut worden, durch die die Feuerwehrleute zur Reinigung ihrer Ausrüstung gehen mussten. Wieso es genau zur Tat gekommen war, ist zur Zeit noch unbekannt. Doch offenbar hatte ein Mann seine Frau mit einer giftigen, ammoniakhaltigen Substanz attackiert. Die Frau wurde nach dem Anschlag in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen waren nicht verletzt worden.

Nachbarn äußern sich zum Vorfall

Eine Nachbarin informierte die Medien über Einzelheiten des Vorfalls. "Ich habe gesehen, dass der Mann in der Nacht vor meiner Wohnung sich die Schuhe ausgezogen hat und in Socken nach oben gelaufen ist. Die Frau wohnt ganz oben im Haus. Dann habe ich Schreie gehört“, erzählt die Augenzeugin. Ein anderer Nachbar glaubt schon vor gut zwei Wochen Ungewöhnliches bemerkt zu haben:

"Vor zwei Wochen hat der Mann die Frau geschlagen. Sie hatte ein blaues Auge. Die haben die ganze Zeit gestritten.“

Offenbar war vor allem der Mann bereits häufiger auffällig geworden. "Der Mann wohnt hier in der Nähe. Die Polizei ist ständig hier, weil die beiden streiten. Aber sie lassen ihn immer wieder laufen. Ich überlege jetzt, mit meinen Kindern umzuziehen. Die haben Angst“, gibt eine andere Zeugin zu Protokoll. Diesmal wurde der Täter übrigens von der Polizei verhaftet.