Ukrainische Kinder verschwunden! Hat die russische Armee sie verschleppt? Internationale Ermittlungen laufen! Vipflash

Ukrainische Kinder verschwunden! Hat die russische Armee sie verschleppt? Internationale Ermittlungen laufen!

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News (1 / 1) 17.06.2022 07:18 Symbolbild imago


Neue, nahezu undenkbare, Vorwürfe gegen die russische Armee! Denn offenbar werden nun ukrainische Heimkinder von den Schergen Putins nach Russland gebracht. Erst in den vergangen Tagen hat Putin mit einer Erlass die Entführung von ukrainischen Kindern nach Russland praktisch legalisiert - nun laufen bereits internationale Ermittlungen gegen die Russen!

Russische Armee entführt ukrainische Heimkinder

Offenbar sind in den von Russland besetzten Gebieten in der Ukraine zahlreiche Kinder aus ihren Heimen verschwunden. Diesen Vorwürfen geht seit dem Dienstag nun auch die Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats nach, die die Ukraine besucht hatte. Anscheinend gibt es Anzeichen dafür, dass zahlreiche Kinder aus Einrichtungen in der Ukraine nach Russland gebracht wurden, wie Kommissionsmitglied Jasminka Džumhurin gegenüber den Medien bestätigt. Es scheint Hinweise darauf zu geben, dass die Kinder die russische Staatsbürgerschaft bekommen und dann adoptiert werden. Nun gehe die UN diesen Hinweisen aktiv nach. Wie viele Kinder nach Russland verschleppt wurden, lasse sich aber nicht genau beziffern.

Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrat geht Hinweisen auf Kriegsverbrechen nach

Auf ihrer Reise in die Ukraine habe die dreiköpfige Kommission vor 10 Tagen damit begonnen, Informationen zu von der russischen Armee begangenen Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu sammeln, wie der Vorsitzende der Kommission, Erik Møse, verkündete. So habe man unter anderem Besuche in Butscha und Irpin durchgeführt, wo die Mitglieder von den Menschen über die willkürlichen Tötungen von Zivilisten, Plünderungen und Angriffe auf die zivile Infrastruktur informiert worden waren. Demnächst will die Kommission dann erneut in die Ukraine reisen. Allerdings habe man bisher keinen Kontakt mit der russischen Seite gehabt. Anfragen über die russische Botschaft in Genf waren ignoriert worden. Doch auch ukrainische Kriegsverbrechen sollen untersucht werden. Wie Kommissionsmitglied Pablo de Greiff erklärte, werden alle Taten von der Kommission untersucht werden, um die Schuldigen zu bestrafen.