Kein Gas für Deutschland! Putin drosselt Lieferungen: Habeck schlägt Alarm: "Zu wenig für den Winter"! Vipflash

Kein Gas für Deutschland! Putin drosselt Lieferungen: Habeck schlägt Alarm: "Zu wenig für den Winter"!

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News (1 / 1) 17.06.2022 07:02 Symbolbild imago


Putin drosselt seine Gaslieferungen nach Deutschland! Habeck schlägt Alarm - die Speicher sind zu leer! "Können nicht mit 56% in den Winter gehen!"! Russland hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage weniger Gas durch die Pipeline Nordstream 1 in Richtung Deutschland geschickt. Der Machtkampf mit Putin tobt auf allen ebenen - kommen jetzt knallharte Energiespar-Gesetze?

Gazprom reduziert Gaslieferungen nach Deutschland

Wie jetzt bekannt wird, hat der russische Energiekonzern Gazprom die Gasliefermengen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 nach Deutschland erneut reduziert. In der Nacht auf Donnerstag (16.06.2022) hatte Gazprom angekündigt, lediglich 67 Millionen Kubikmeter Gas durch die Leitung strömen zu lassen. Als Begründung wurde von russischer Seite die Verzögerungen von Reparaturarbeiten genannt. Unterdessen bezeichnete die Bundesnetzagentur Moskaus Vorgehen als "technisch nicht zu begründen". Aus diesem Grund hatte der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck die Bundesbürger zum Energiesparen aufgerufen. "Es ist jetzt der Zeitpunkt, das zu tun. Jede Kilowattstunde hilft in dieser Situation", hatte Habeck in einem Video verlauten lassen. Aktuell sei die Situation laut dem Grünen-Politiker ernst, doch aktuell sei die Versorgungssicherheit in Deutschland nicht gefährdet. "Wir müssen wachsam sein. Wir müssen konzentriert weiterarbeiten. Vor allem dürfen wir uns nicht spalten lassen. Denn das ist das, was Putin vorhat", sagte Habeck.

Zweite Drosselung der Gaslieferungen in einer Woche

Schon am Dienstag hatten die Russen das Tagesvolumen von 167 Millionen Kubikmeter Gas auf 100 Millionen Kubikmeter pro Tag heruntergefahren. Als Begründung waren Verzögerungen bei den Reparaturarbeiten von Gasverdichtern angegeben worden. Angeblich sei eine in Kanada überholte Gasturbine wegen der Sanktionen nicht von Siemens Energy aus Kanada nach Russland zurückgeliefert worden. Nun fließen also nur noch 67 Millionen Kubikmeter Gas durch die Leitungen von Russland nach Deutschland. Dies entspricht einer Senkung von 60 Prozent zur normal üblichen Tagesmenge. Experten urteilen, dass Russland mit diesen Maßnahmen Verunsicherung stiften und die Gaspreise weiter in die Höhe treiben will. Sollte Russland die Gasmengen über mehrere Wochen drastisch reduzieren, würde dies in Deutschland zu Problemen führen. Dann sei eine Füllung der Gasspeicher für den Winter offenbar nicht möglich. Selbst ein komplette Einstellung der Gaslieferung könnte drohen. Bleibt also zu hoffen, dass man von Seiten der Bundesregierung zügig eine Alternative findet.