Keine Munition mehr! Ukrainer können sich nicht mehr verteidigen! Besorgniserregende Meldung von der Front! Vipflash

Keine Munition mehr! Ukrainer können sich nicht mehr verteidigen! Besorgniserregende Meldung von der Front!

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News (1 / 1) 16.06.2022 15:06 Symbolbild imago


Offenbar hat auch die Ukraine wegen der intensiven Kämpfe in den letzten Tagen Probleme genügend Munition aufzutreiben. "Alles hängt davon ab, was der Westen uns gibt", bestätigte nun der stellvertretende Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes. Aktuell besitze Russland rund zehnmal mehr Geschosse als die Ukraine, um die Invasion in dem osteuropäischen Land fortzusetzen. Die Ukrainer können sich kaum noch verteidigen - wann reagiert der Westen?

Geht der Ukraine die Munition aus?

Nach Informationen von Wadim Skibitski, dem stellvertretenden Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes, sei man an der Front beim Krieg gegen die Russen nun fast ausschließlich auf Waffen aus dem Westen angewiesen. "Dies ist jetzt ein Artilleriekrieg", veranschaulichte Skibitski gegenüber der britischen Tageszeitung "Guardian". Aktuell deutet vieles daraufhin, dass sich hier eine Entscheidung für den weiteren Verlauf des Krieges abzeichnet. "Wir verlieren, was die Artillerie angeht", sagt Skibitski ehrlich. Deshalb appelliert der Geheimdienstler an die westlichen Länder, die die Ukraine unterstützen: "Alles hängt jetzt davon ab, was der Westen uns gibt", erklärte er. "Die Ukraine hat eine einzige Artillerieeinheit gegenüber zehn bis 15 russischen Artillerieeinheiten. Unsere westlichen Partner haben uns etwa 10 Prozent von dem gegeben, was sie haben", verdeutlicht Skibitski die riesigen Unterschiede bei dieser Art von Kriegsgerät.

Ukraine verfeuert jeden Tag tausende Artilleriegeschosse

Wie Skibitski weiter bekanntgab, verbraucht die Ukraine jeden Tag zwischen 5.000 bis 6.000 Artilleriegeschosse. "Wir haben fast unsere gesamte Munition aufgebraucht und verwenden jetzt Nato-Standardgranaten des Kalibers 155", bestätigt Skibitski. Außerdem liefere Europa auch Granaten von niedrigerem Kaliber. Doch offenbar scheinen sich auch hier die Liefermengen zu verkleinern. Aus diesem Grund forderte Skibitski den Westen auf, der Ukraine nun auch Waffen mit größerer Reichweite zur Verfügung zu stellen. Damit könne man die russischen Artilleriegeschütze dann aus größerer Entfernung zerstören. Doch offenbar haben auch die Russen beim Nachschub von Raketen ein Problem. Nachdem diese vor allem im ersten Monat des Krieges eingesetzt wurden, nehmen die Angriffe mit diesen Waffen nun ab. "Wir haben festgestellt, dass Russland jetzt viel weniger Raketenangriffe durchführt und H-22-Raketen verwendet, also alte sowjetische Raketen aus den 1970er-Jahren", gibt Skibitski bekannt. Offenbar können die Russen also ihre Waffen ebenfalls nicht zeitnah ersetzen.