"Wer sagt, dass die Ukraine in zwei Jahren noch existiert?“ - Wollen Medwedew und Putin die Ukraine ausradieren? Vipflash

"Wer sagt, dass die Ukraine in zwei Jahren noch existiert?“ - Wollen Medwedew und Putin die Ukraine ausradieren?

Seite 1 von 2

News (1 / 1) 16.06.2022 05:51 Symbolbild imago


Bisher hat niemand eine genau Idee, welche Ziele die Armee Russland im Ukraine-Krieg verfolgt. Das weiß wahrscheinlich nur Kreml-Despot Wladimir Putin selbst. Doch die Worte eines engen Vertrauten von Putin lassen jetzt aufhorchen. Denn es könnte sein, dass Putin die Ukraine komplett ausradieren will.

Was sind die Ziele der russischen "Spezialoperation"?

Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine spricht man in

Russland lediglich von einer "Spezialoperation“. Diese sei notwendig im die Ukraine von "Nazis“ zu befreien. Doch der Rest der Welt hat an dieser Aussage natürlich extreme Zweifel. Die Ukraine selbst glaubt, dass den Russen vorschwebt, die gesamt ukrainische Kultur auszulöschen und das Land dem Erdboden gleich zumachen. Und diese Befürchtung hatten vor allem nach den Kriegsverbrechen in Butscha neue Nahrung erhalten. Nun facht der ehemalige russische Präsident Dmitro Medwedew diese Befürchtungen der Ukraine weiter an. Denn dieser stellt offen den weiteren Fortbestand des Landes in Frage.

Medwedew macht schockierende Aussage

Die betreffende Äußerung hatte Medwedew zuletzt gemacht, als er dazu Stellung genommen hatte, dass die Ukraine mit den USA einen Vertrag über die Lieferung von Flüssiggas über die nächsten beiden Jahre abgeschlossen habe. Daraufhin hatte Medwedew bei seinem Kanal auf Telegram geschrieben: "Nur eine Frage: Wer hat denn gesagt, dass die Ukraine in zwei Jahren überhaupt noch auf der Weltkarte existieren wird?“ Medwedew war in der Zeit von 2008 bis 2012 russischer Präsident. Die Hoffnung der jungen Russen auf ein freieres Russland hatte Medwedew jedoch nicht erfüllen können. Seit dem Kriegsbeginn ist Medwedew zu einem von Putins Sprachrohren für Propaganda geworden. Bei seinen Kollegen im Kreml wollte man diesen Äußerungen offenbar keine große Bedeutung beimessen. "Wir wissen, dass die Ukraine große Probleme hat“, erklärte Putins Sprecher Dmitri Peskow. Doch da das Land auch weiter offen nationalistische Züge offenbar, “verspricht das natürlich nichts Gutes für die Ukraine.“ Auch der Chef der russischen Raumfahrtbehörde hatte die Ukraine als existentielle Bedrohung bezeichnet.

Ukraine reagiert auf Aussage von Medwedew

Natürlich wollte die Ukraine diese Aussagen Medwedes auch nicht unkommentiert lassen. "Hätte Russlands Imperialismus ein Gesicht, so wäre es Medwedew“, hatte kurz nach Medwedews Aussage Mykhailo Podolyak, der Chefunterhändler der Friedensverhandlungen auf Twitter geschrieben. Zudem bezeichnete er Medwedew als "kleinen Mann mit riesigen Unsicherheiten". Zudem stellte Podoljak klar, dass die Ukraine für immer existieren wird. Allerdings frage sich Podoljak selbst, wo "Dmitri Medwedew in zwei Jahren sein wird.“