BionTech-Chef Ugur Sahin mit wichtiger Warnung zur neuen Omikron-Subvariante BA.5! Vipflash

BionTech-Chef Ugur Sahin mit wichtiger Warnung zur neuen Omikron-Subvariante BA.5!

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Corona (1 / 1) 14.06.2022 06:49 Symbolbild imago


Obwohl sich die Situation rund um das Coronavirus zuletzt deutlich entspannt hat, warnt nun Biontech-Chef Ugur Sahin, dass trotzt der aktuell grassierenden Omikron-Untervariante BA.5 eine "international abgestimmt Strategie" fehle, um die Folgen der Infektionen im Herbst kontrollieren zu können. Gleichzeitig gab der Wissenschaftler aber auch ein wenig Hoffnung - hier alle Infos:

Biontech-Chef Ugur kritisiert fehlende Impfstrategie für den Herbst

Angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie hat Biontech-Chef Ugur Sahin das Fehlen einer Impfstrategie für den kommenden Herbst kritisiert. "Wir müssen früh genug wissen, an welche Variante – also zum Beispiel BA.2 oder BA.4/5 – wir die Corona-Impfstoffe anpassen und für die bevorstehende Infektionssaison produzieren sollen", erklärte Ugur Sahin in diesem Zusammenhang. Zudem wies Sahin darauf hin, dass sich die Behörden hier an eingespielten Mechanismen bei anderen Krankheiten orientieren können. "Es gibt ein etabliertes System, das wir von der Anpassung von Influenza-Impfstoffen kennen", verdeutlichte Sahin. Offenbar werden beim Coronavirus, ähnlich wie auch bei den Grippeviren, häufiger Auffrischungen der Impfungen mit angepassten Vakazinen notwendig sein, ist sich Sahin sicher.

Sahin gibt leichte Entwarnung bei BA.5

Zuletzt war in vielen Ländern erneut ein Anstieg der Infektionszahlen beobachtet worden, den die Experten der neuen Omikron-Subvariante BA.5 zuschreiben. Doch auch in dieser Hinsicht kann Sahin bereits eine leichte Entwarnung geben. "In Afrika hat man gesehen, dass die BA.5-Welle nicht die Dynamik entfaltet hat, wie es sie bei der ursprünglichen Omikron-Variante gab", lässt der Wissenschaftler durchblicken. Zudem kündigte der Biontech-Chef an, den Durchbruch der mRNA-Technologie, bei den Corona-Impfstoffen nun dazu zu nutzen, um die Arzneimitteltechnologien für die Onkologie zu verbessern. Aktuell habe sein Unternehmen 20 Onkologie-Programme in der Entwicklung. "Wir wollen in den nächsten drei bis fünf Jahren die ersten Produkte in der Krebstherapie auf den Markt bringen", zeigt sich Sahin optimistisch bald auch einen großen Schritt im Kampf gegen den Krebs machen zu können.