Energiekrise - SPD plant Auto-Fahrverbot weil der Tankstellenrabatt nicht funktioniert! Vipflash

Energiekrise - SPD plant Auto-Fahrverbot weil der Tankstellenrabatt nicht funktioniert!

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News (1 / 1) 13.06.2022 06:50 Symbolbild imago


Ob diese Idee einer SPD-Politikerin wirklich so sinnvoll ist? Denn weil die Spritpreise trotz des Tankrabatts weiter explodieren, will SPD-Chefin Saskia Esken (60) die Situation nun durch Fahrverbote und Tempolimit in den Griff bekommen. Dadurch würden die deutschen Autofahrer aber gleich doppelt bestraft werden. Müssen wir uns jetzt auf harte Einschränkungen einstellen?

Um Preise an den Tangstellen zu stoppen - SPD-Politikerin spricht sich für Tempolimits und Fahrverbote aus

Nach dem sogenannten Energiesicherungsgesetz aus dem Jahr 1975 könnte Ampel-Regierung tatsächlich "befristete Maßnahmen wie Sonntagsfahrverbote anordnen“, hatte Esken am Wochenende gegenüber dem "Tagesspiegel“ gedroht. Es sei Aufgabe des Staates einzugreifen, wenn "Versorgungsleistung und Preisgestaltung“ nicht stimmten. Doch in diesem Fall würde man die normalen Bürger sowohl mit den Rekordpreise für Sprit und auch

mit dem Fahrverbot gleich doppelt bestrafen! Deshalb gab es von Seiten von Koalitionspartner FDP auch gleich heftigen Widerspruch. "Das Verbot des Sonntagsbesuchs bei Oma und Opa ist keine familienfreundliche Politik und würde gerade auf dem Land die Menschen voneinander trennen, anstatt zusammenzubringen“, kritisierte FDP-Fraktionsvize Carina Konrad. Und auch Unions-Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei (CDU) ist gegen diese Maßnahmen: "Nachdem die Ampel den Öl-Konzernen Steuergeld in Milliardenhöhe zugeschanzt hat, sollen die Autofahrer jetzt noch mit einem Fahrverbot bestraft werden“, ist Frei sauer.

Tankrabatt wohl krachend gescheitert

Denn schon jetzt scheint das Scheitern der Tankrabatts deutlich sichtbar zu sein. Obwohl die Steuern auf den Diesel-Kraftstoff um 20 Cent gesenkt wurden, betragt die Ersparnis für den Endverbraucher gerade einmal 3,2 Cent. Auch der Preis für Superkraftstoff, der um 35,2 Cent gesenkt wurde, liegt nun gerade mal 20 Cent tiefer als vor der Einführung des Rabatts. Experten vermuten, dass die Ölkonzerne mit jedem Liter nun einen Zusatzgewinn rund 0,15 Cent pro Liter machen. Dies bedeute für die Konzerne einen täglichen Zusatzgewinn von 24,4 Millionen Euro, der sich nach Ende der dreimonatigen Maßnahme auf 2,1 Milliarden Euro summieren könnte. Deshalb sehen die Experten den Tankrabatt als gescheitert an, da dieser mehr den Ölkonzernen als den Autofahrern nutzt.