Im Krieg in der Ukraine sind die Schergen von Wladimir Putins zwar zahlenmäßig überlegen, doch immer wieder kann das ukrainischen Militär den Russen ziemlich schmerzhafte Rückschläge versetzen. Nun scheint es der Ukraine gelungen zu sein, die russischen Schiffe im Schwarzen Meer deutlich zurückzudrängen.
Am 14. April wurde einer der größten Coups der Ukraine bekannt. An diesem Tag war es gelungen das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte zu versenken. Damals war die "Moskwa" von einer Anti-Schiffs-Rakete getroffen worden und sank kurz darauf beim Versuch das Schiff in einen Hafen zu schleppen. Nun soll es der Ukraine gelungen sein, die Schiffe der Russen auf mehr als 100 Kilometer Entfernung zur Küste des Landes zurückzudrängen. Damit habe die russischen Flotte nun die "totale Kontrolle über den Nordwesten des Schwarzen Meeres“ verloren. Dies bestätigte am Montag das ukrainische Verteidigungsministerium auf seinem Kanal bei Telegram. Allerdings seien die Russen bemüht, die Kontrolle des verlorenen Meeresgebiets zurückzuerobern. Für die ukrainischen Städte an der Schwarzmeerküste bestehe durch die Schiffe aber weiterhin die Gefahr auf Raketenangriffe. Zudem sei die Fahrt für die zivile Seefahrt auch weiterhin durch die russischen Schiffe blockiert. Denn die Russen hätten nun Systeme zur Küstenverteidigung auf die Halbinsel Krim und die von den Russen besetzten Gebiet rund um die ukrainische Stadt Cherson verlegt. Außerdem hatten sie die Anzahl der Truppen auf der besetzten Schlangeninsel erhöht.