In den letzten Jahren hat sich die Türkei zu einem der führenden Lieferanten für Kampfdrohnen entwickelt. Und offensichtlich schaut man bei dem Verkauf der Drohnen vor allem auf die eigenen Interessen. Nun kommt heraus, dass der Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Erdogan die Drohnen offenbar sowohl an die Ukraine als auch an Russland verkauft - und das, wo Erdogan sich grade als Moralapostel der NATO aufspielt im Hinblick auf Schweden und Finnland! Hier der ganze Skandal:
Schon seit einiger Zeit ist die Türkei auf dem Weltmarkt ein bedeutender Waffenlieferant. Was Kampfdrohnen betrifft, soll das europäische Land nach einem Bericht der britischen Zeitung "The Independent" gar China an der Spitze der Waffenhersteller abgelöst haben. Allerdings gibt es nun wohl ein Problem. Denn die Türken haben offenbar keinerlei Probleme damit, im aktuell andauernden Ukraine-Krieg beide Seiten mit ihren Kampfdrohnen zu beliefern. Und offenbar geschieht diese Sache auch mit Kenntnis des türkischen Präsidenten Erdogan. Denn der Hersteller der Drohnen wird ausgerechnet von seinem Schwiegersohn gemanagt. Kein Wunder also, dass die ganze Welt diesen Deal kritisch beäugt. Vor allem da Haluk Bayraktar der CEO des Unternehmens ist. Dabei handelt es sich um Erdogans Schwiegersohn.