Hoffnung auf Frieden! Putin plötzlich ganz kleinlaut - plant er das Ende des Krieges? Vipflash

Hoffnung auf Frieden! Putin plötzlich ganz kleinlaut - plant er das Ende des Krieges?

Seite 1 von 2

News (1 / 1) 09.05.2022 15:34 Symbolbild imago


Am 9. Mai hat man in Moskau den "Tag des Sieges“ über die Nazis gefeiert. Wegen des aktuellen Konflikts in der Ukraine war deshalb auch mit großer Spannung die Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin erwartet worden. Zum Teil reichten die Erwartungen von einer offiziellen Kriegserklärung an die Ukraine bis zur Möglichkeit einer Generalmobilmachung der russischen Truppen. Doch letztendlich gab sich Putin zu diesem Anlass nun ungewohnt kleinlaut - plant er den Ausstieg aus dem Krieg?

Putin spielt Ukraine-Krieg herunter

In seiner Rede nahm Putin das Wort Krieg nicht in den Mund. Auch die mögliche Generalmobilmachung war bei der Rede kein Thema. Nicht einmal das Land "Ukraine“ erwähnte Putin und sprach stattdessen lediglich von den zur Zeit stattfindenden Kämpfen im Donbass. Offenbar handelt es sich um eine Auswegs-Rede von Putin! Denn plötzlich ist keine Rede mehr davon, die ganze Ukraine zu erobern oder den Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj (44) zu entmachten und zu töten. Angesichts seiner Worte am Montag, könnte man glauben, dass in der Ukraine lediglich ein unbedeutender regionaler Konflikt stattfinde. Lediglich an seiner "Neonazi-Rhetorik“ hielt Putin weiter fest. Demnach würden in der Ostukraine ukrainische Soldaten russische Staatsbürger töten und "bei lebendigem Leibe“ verbrennen. Putin stellt den Konflikt dabei auf eine Ebene, bei der er seinen Kampf im Donbass mit dem Kampf der Alliierten gegen Nazi-Deutschland vergleicht. Die wahren Aggressoren seien die USA und die NATO. Der Angriff auf die Ukraine sei "präventiv“ geschehen.

Putin verfälscht die Tatsachen

Angeblich habe Russland lediglich mit dem Westen verhandeln wollen. Doch die NATO-Länder hätten Russland nicht zuhören wollen."Sie hatten ganz anderen Pläne, und wir wussten das“. erklärte Putin. Angeblich habe die NATO geplant eine Militär-Operation "im Donbass“ durchzuführen und dann auf die von Russland besetzte Halbinsel Krim vorzudringen. Um dieses Szenario zu verhindern, sei die russische Invasion erfolgt. Damit sagt Putin nun auf einmal, dass angebliche westliche Kriegsvorbereitungen der Grund für die Invasion der Ukraine gewesen sind. Bei der Militärparade zum Nationalfeiertag ließ Putin 11.000 Soldaten und rund

131 militärischen Ausrüstungsgegenständen auffahren, um das Militärpotenzial des Landes zu zeigen. Auch wenn im Ukraine-Krieg die Schwäche der russische Streitkräfte offengelegt wurden. Auf ein Spektakel in der Luft mussten die Zuschauer jedoch verzichten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti behauptet hatte, spielte das Wetter in Moskau nicht mit.