Angeblich wollten der Unternehmer Scooter Braun (38) und Scott Borchetta (57) Hit-Garantin Taylor Swift (29, "Lover") verbieten, ihre alten Songs in einem Medley bei den anstehenden American Music Awards (AMAs) aufzuführen. Die Sängerin wendete sich an ihre Fans - mit heftigen Folgen für Braun. Dieser berichtet von Morddrohungen gegen ihn und seine Familie. In einem öffentlichen Statement geht er nun erstmals ausführlich auf die Situation ein und bittet Swift um ein Treffen.
Braun hatte im Sommer das Label Big Machine Label Group von Borchetta gekauft und damit unter anderem auch die Rechte an den ersten sechs Studioalben Swifts erstanden. Die Sängerin hatte in der vergangenen Woche bei Twitter behauptet, dass die beiden sie daran hindern wollen würden, ihre alten Songs zu performen. Auch sei ihr die Nutzung alter Aufnahmen für eine von Netflix geplante Dokumentation über sie untersagt worden. Swift hatte unter anderem von einer "tyrannischen Kontrolle" durch Braun und Borchetta gesprochen. Gegenüber ihren Fans erklärte sie: "Bitte lasst Scott Borchetta und Scooter Braun wissen, was ihr davon haltet."
"Ich nehme an, dass das nicht deine Intention war"Don’t know what else to do pic.twitter.com/1uBrXwviTS
— Taylor Swift (@taylorswift13) November 14, 2019
"Seit deinem öffentlichen Statement in der letzten Woche hat es zahlreiche Todesdrohungen gegen meine Familie gegeben", erklärt Braun in einem längeren Statement bei Instagram. Dort postete er unter anderem auch den Screenshot einer Textnachricht, in der ein anonymer Nutzer droht: "Hi, warum stirbst du nicht einfach mit deinen Kindern? Ich werde morgen eine Pistole kaufen und euch allen in den Kopf schießen."