Drückt sich die Alt-Kanzlerin vor der Verantwortung? Angela Merkel - Keine weiteren Äußerungen zu Russland!

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Drückt sich die Alt-Kanzlerin vor der Verantwortung? Angela Merkel - Keine weiteren Äußerungen zu Russland!

News (2 / 1) 06.04.2023 23:34 / Peter Symbolbild imago


weiter "unverändert Gültigkeit". Aus diesem Grund wollte die Bundeskanzlerin a.D. derzeit keine weiteren Stellungnahmen zu diesem Thema abgeben, wie eine Sprecherin von Merkel nun gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Berlin auf Anfrage mitgeteilt hatte. Die Sprecherin kündigte außerdem Merkels Rückkehr von einem privaten Italienaufenthalt für den kommenden Montag an. Offenbar weilt die ehemalige Kanzlerin aktuell in Florenz, wie Fotos der Zeitung "La Nazione“ bestätigen. Auf den Fotos sieht man die 67-Jährige gemeinsam mit ihrer Vertrauten und Parteifreundin Annette Schavan. Schavan war früher in der Regierung Merkels unter anderem als Botschafterin am Vatikan und als Bildungsministern eingesetzt gewesen. In Florenz sollen die beiden Frauen nach dem Bericht von die "La Nazione“ die Galleria dell'Accademia besucht habe, wo unter anderem die berühmte Skulptur "David“ von Michelangelo ausgestellt ist.

Merkel verurteilt russischen Angriff auf die Ukraine

Bereits am 25. Februar, einen Tag nach dem Start des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, hatte Angela Merkel diesen Angriff in einer schriftlichen Erklärung scharf verurteilt. Zidem habe sich Angela Merkel in diesem Schriftstück eindeutig hinter die Bemühungen des neuen Bundeskanzlers Olaf Scholz gestellt, dessen Bemühungen darauf hinauslaufen, den russischen Präsident Wladimir Putin zu stoppen. "Dieser Angriffskrieg Russlands markiert eine tiefgreifende Zäsur in der Geschichte Europas nach dem Ende des Kalten Krieges“, hatte Merkel damals geschrieben. "Dieser eklatante Bruch des Völkerrechts hat keinerlei Rechtfertigung, ich verurteile ihn auf das Schärfste“, hieß es weiter in dem Schreiben. Zudem betonte Merkel in ihrem Statement: "Meine Gedanken und meine Solidarität sind in diesen furchtbaren Stunden und Tagen beim ukrainischen Volk und bei der Regierung unter Führung von Präsident Selenskyj“.