Boris Becker - haben die teuren Scheidungen ihn ruiniert?

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Boris Becker - haben die teuren Scheidungen ihn ruiniert?

Stars (1 / 1) 30.03.2023 23:34 / Silia Symbolbild imago


Am fünften Tag des Prozesses gegen den ehemaligen Tennisprofi Boris Becker vor einem Londoner Gericht wurde es diesmal persönlich. Denn in dem Prozess wegen Verstößen gegen die Insolvenzauflagen ging es um das Liebesleben des ehemaligen Wimbledon-Sieger. So nahm Becker zu seinen Beziehung Stellung - und zu seinen teuren Scheidungen!

Boris Becker spricht im Prozess über seine Partnerinnen und Ehefrauen

Ob Boris Becker geahnt hatte, dass dieser Prozess deart persönlich werden würde? Denn in dem Strafprozess am Southwark Crown Court in London musste Becker nun über die Beziehungen zu seinen Frauen Auskunft geben. Auch wenn es dem Gericht in erste Linie um die finanziellen Details der Einigungen mit Beckers ehemaligen Frauen und Partnerinnen ging. So kamen die verschiedenen Beziehungen zur Sprache, die Becker in der Vergangenheit gehabt hatte. Zunächst ging es um die Beziehung zu seiner Ehe mit Barbara Becker, mit der der Tennisprofi die Söhne Noah (28) und Elias (22) hat. In diesem Zusammenhang spricht Becker von einer "teuren Scheidung" und hohen Lebenshaltungskosten. "Nach unserer Hochzeit und der Geburt unseres ersten Sohnes brauchte sie Polizeischutz, Sicherheitskräfte übernachteten bei uns im Haus", erklärte Becker bei seinem Auftritt vor Gericht. Die Scheidung von Barbara hatte Becker dann 2001 erstmals vor eine finanzielle Herausforderung gestellt. Er habe seiner Ex-Frau eine Immobilie in Miami überlassen, die er einst "bar" bezahlt habe. Zudem zahlte Becker für jeden der beiden Söhne monatlich 25.000 Dollar. "Es war eine sehr teure Scheidung, dazu die Unterstützung für meine Tochter und ihre Mutter. Es passierte alles zur gleichen Zeit," informiert Becker im Gerichtssaal.