Die Welt entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Pulverfass. Denn nun hat auch Nordkorea wieder eine neuartige Interkontinentalrakete (ICBM) getestet, die im Ernstfall Atomsprengköpfe transportieren könnte. Allem Anschein nach will der nordkoereanische Diktator Kim Jong-un seinen Einfluss weiter ausbauen.
Wie aus Nordkorea berichtet wird, hatte Machthaber Kim Jong-un die letzte Vorbereitungsphase für den Start der ICBM des Typs "Hwasongpho-17" am Donnerstag selbst angeleitet und dann auch höchstpersönlich den Abschussbefehl erteilt. Dies berichten die staatlichen nordkoreanischen Medien am Freitag. Bei dem Test habe man die Rakete auf ihre "Zuverlässigkeit eines sofortigen Einsatzes" getestet. Ob der Test stattgefunden hat und wie dieser abgelaufen ist, wurde von unabhängigen Quellen bisher nicht bestätigt. Doch offenbar gibt es Anzeichen, weil sowohl Südkorea und Japan Anzeichen auf einen Test entdeckt hatten. Der südkoreanische Präsident Moon Jae hatte dem isolierten Nordkorea vorgeworfen, das Moratorium für den aktuellen Tests der militärischen Langstreckenraketen beendet zu haben. Damit habe das Land auch gegen UN-Resolutionen verstoßen. Südkorea hat Bedenken wegen der Sicherheit in der Region. Die UN hatte Nordkorea-Machthaber Kim Jong-un den Test von ballistischen Raketen untersagt. Am Freitag will sich der UN-Sicherheitsrat angeblich mit dem Raketentest von Nordkorea befassen.