Noch immer kommt der russische Angriff in der Ukraine nicht weiter voran, Aus diesem Grund sollen die Russen nun sogar verbotene Waffen einsetzen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sollen die russischen Streitkräfte nun sogar Phosphorbomben eingesetzt haben.
Diese Vorwurf hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (44) am Donnerstag erhoben. "Heute Morgen wurden russische Phosphorbomben eingesetzt, es wurden erneut Erwachsene und Kinder getötet“, kritisiert der Präsident, der behauptet, dass diese Waffen sowohl in der
Region Luhansk als auch dem Kiewer Vorort Irpin zum Einsatz gekommen seien. Phosphorbomben sind hochgefährliche Brandbomben, deren Gemisch aus weißem Phosphor und Kautschuk beim Kontakt mit Sauerstoff bei 1.300 Grad verbrennt. Diese Brandbomben werden aus Flugzeugen abgeworfen und ihr Einsatz ist laut der Waffenkonvention von 1980 gegen Zivilisten und in städtischen Gebieten weltweit geächtet. Der Einsatz dieser Waffen kann zu schwersten Verbrennungen führen und auch Vergiftungen verursachen. Ein explizites völkerrechtliches Verbot gibt es jedoch nicht. Unterdessen hat die NATO ihre Fähigkeiten zur Abwehr von chemischen, biologischen und atomaren Bedrohungen erstmals seit Bestehen des Bündnisses aktiviert.