Ursula Karven litt nach Genickbruch unter Panikattacken

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Ursula Karven litt nach Genickbruch unter Panikattacken

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:44 / Frank Symbolbild imago images/Stephan Wallocha


Nach dem Krankenhaus ging es nach Hause. "Zwölf Wochen musste ich die Halskrause tragen und durfte meine Wohnung nicht verlassen", erinnert sie sich. Als dann die Albträume anfingen und Probleme mit den Augen hinzukamen, habe sie Angst gehabt, "dass es doch zu einer Hirnschädigung gekommen war". Richtig schlimm sei es mit den Ängsten aber geworden, als sie die Halskrause endlich ablegen durfte und der Arzt ihr folgenden Rat gegeben habe: "Bitte jetzt nicht schubsen lassen!" Heute weiß sie, dass sie damals an einer "posttraumatischen Belastungsstörung" gelitten habe, sagt Karven.

Die Ängste wurden so stark, dass sie sich völlig zurückzog und nicht mehr aus dem Haus ging. "Ich konnte die Ängste nicht mehr kontrollieren", beschreibt sie diese dramatische Zeit. Sie habe sich dann "professionelle Hilfe bei einem Therapeuten gesucht und akribisch alles, was mir geholfen hat, aufgeschrieben". Nachzulesen ist das nun in ihrem Buch "Diese verdammten Ängste" (GU, 24,99 Euro). "Das Schicksal war wirklich nicht zimperlich mit mir, aber ich lasse mich nicht unterkriegen. Ich schaue dem Leben weiterhin mutig und mit einer großen Portion Optimismus entgegen", sagt die Schauspielerin und Yoga-Expertin.