Der Krieg in der Ukraine jagt den internationalen Ölpreis auf Rekordwerte. Und dies hat eine deutliche Verteuerung der Spritpreise in Deutschland zur Folge. Nun fordern erste Politiker angesichts von Spritpreisen über 2 Euro pro Liter eine Bremse für den Spritpreis. Werden die Bürger jetzt entlastet wie bei der Mietpreisbremse?
Als erster Politiker hat sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (44, CDU) zu Wort gemeldet. "Eine Spritpreis-Bremse muss jetzt her. 2,12 Euro – sorry, das geht wirklich nicht mehr für ganz viele“, kritisierte der saarländische Regierungschef, nachdem er gerade an einer Tankstelle vorbeigefahren war. Kurz darauf hatte Hans dann sein Schimpf-Video bei Twitter in seinem Profil veröffentlicht. In dem Video nannte Hans die aktuellen Spritpreise "irre“. "Da ist wirklich ein Punkt erreicht, wo man sagen muss: Da muss man handeln“, fordert der Politiker die Politik zum Handeln auf. Aus seiner Sicht würden diese Preise allen Bundesbürgern Probleme bereiten. Im Zusammenhang mit den aktuellen Benzinpreisen wirft Hans nun auch dem Staat vor, sich an den Bürger zu bereichern. Den Ölpreis könne man zwar nicht beeinflussen, doch laut Hans gibt es Möglichkeiten, die Preise zu senken. "Deswegen muss eine Spritpreis-Bremse her“, fordert Hans.