Um die russische Grausamkeit gegen die Zivilbevölkerung zu dokumentieren, werden immer wieder Bilder von Rettern gezeigt, die Leichen aus den Trümmer von zerstörten Wohnanlagen tragen. Seit dem Start der russischen Operation am 24. Februar sind bisher nach Angaben der ukrainischen Regierung mindesten 350 Zivilisten getötet worden. Am Donnerstag war es auch wieder zu Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gekommen. Offenbar konnten sich beide Seiten zur Einrichtung von sogenannten "humanitären Korridoren“ einigen. Doch die Einrichtung dieser
Fluchtkorridore ist allem Anschein nach kein Zeichen der Hoffnung. Stattdessen deutet nun alles darauf hin, dass Putin sich die ganze Ukraine einverleiben will. Von Seiten der Ukraine war bereits angekündigt worden, dass alle Männer zwischen 18 und 60 zurückbleiben werden, um ihre Städte vor einem möglichen Einmarsch russischer Soldaten zu verteidigen.