Allem Anschein nach kommt nun Bewegung in die Ermittlungen im Zusammenhang mit den schrecklichen Polizistenmorden von Kusel. Wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, sei nun der in Haft sitzende Florian V. (32) offenbar nicht mehr verdächtig gemordet zu haben. Unter anderem wurde der gegen ihn erhobene Haftbefehl wegen Mordes nun abgeändert.
Denn scheinbar belegen die sichergestellten Beweise, dass in der Nacht der Morde wohl nur eine Person auf die beiden getöteten Polizisten geschossen hat. Und bei dieser Person soll es sich um Andreas S. handeln. Dies bestätigte nun auch der Verteidiger von Florian V., Rechtsanwalt Christian Kessler: "Wie von Beginn an gesagt: Der Vorwurf des Mordes ist nicht haltbar. Das hat mein Mandant immer gesagt.“ Trotz dieser Entwicklung wird auch Florian V. weiter in U-Haft bleiben. Sein Haftbefehl wurde nun auf Wilderei und versuchte Strafvereitelung abgeändert. Eine Entscheidung, gegen die sein Anwalt ebenfalls vorgehen wird. "Ich halte die Untersuchungshaft für rechtswidrig. Es besteht keine Fluchtgefahr“, erklärte Anwalt Kessler gegenüber den Medien.