Offenbar hat das weltweit bekannte Hacker-Kollektiv Anonymous zahlreiche russische Webseiten geknackt. Im Anschluss informierten die Aktivisten dort über die Anzahl der russischen Verluste im Verlauf der nun seit 5 Tagen laufenden Invasion.
Wie jetzt bekannt wird, sollen die Internetaktivisten von Anonymous zahlreiche russische Internetseiten gehackt haben, die die Propaganda der russischen Regierung verbreiten. Darunter sollen sich unter anderem die Webseiten der Nachrichtenagentur TASS, sowie der bekannten Tageszeitungen "Iswestija" und "Kommersant" befinden. Zudem wurde auch das Medienunternehmen RBK Opfer der Cyber-Attacke. Doch damit nicht genug! Auch die Seiten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, des Kremls, sowie die Seiten der russischen Justizministeriums und des Verteidigungsministeriums waren von den Aktivisten kontrolliert worden, wie das ukrainische Nachrichtenportal Obozrevatel berichtet. Die Aktion richtet sich nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen deren Helfer, wie beispielsweise Belarus. Auch in zahlreichen belarussischen Publikationen wurden nun die Opferzahlen der russischen Armee eingeblendet.