Mit seinem Einmarsch in der Ukraine hat sich der russische Präsident Wladimir Putin keine Freunde gemacht. Im Gegenteil! Die meisten Länder rund um den Globus fordern heftige Sanktionen gegen Russland. Doch auch nach dem Angriff auf die Ukraine bleiben Putin dennoch einige treue Staatschefs, die sich in diesem Konflikt offen auf die Seite von Wladimir Putin gestellt haben.
Wenig überraschend gehört zu den engsten Verbündeten Putins der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko (67). Dieser lieferte Putin sogar einen Vorwand, und hatte von einem gemeinsamen Manöver mit den russischen Truppen gesprochen. Nun attackiert Russland die Ukraine aber auch von Belarus aus. Dabei ist Lukaschenko allerdings auch vom deutlich größeren Nachbarn abhängig. Denn auch Lukaschenko, der als Diktator gilt, hat seit längerer Zeit mit den Sanktionen der westlichen Welt zu kämpfen. Ähnlich ist die Situation von Syriens Präsident Baschar al-Assad (56). Dieser hatte Verständnis für den russischen Angriff auf die Ukraine gezeigt. "Was heute geschieht, ist eine Korrektur der Geschichte und die Wiederherstellung des Gleichgewichts in der Welt", war der syrische Staatschef von der Nachrichtenagentur Sana Assad zitiert worden. Baschar al-Assad gab dem Westen die Schuld an der Eskalation. Allerdings ist der syrische Diktator ebenfalls nur noch an der Macht, weil russische Truppen in Syrien ihm die Rebellen vom Leib halten.