der britischen Gesundheitsbehörde, Chris Whitty, im Augenblick außerordentlich besorgt. Denn der Epidemiologe kommt zum Schluss, dass die auf die Omikron-Variante folgende Mutante des Coronavirus schlimmeren Schaden anrichten könnte. Wie Whitty nun gegenüber der Tageszeitung "Daily Star" zum Ausdruck brachte, könne ein neuer Stamm des Coronavirus allem Anschein nach "erhebliche Probleme verursachen". Dies sei vor allem dann der Fall, wenn die neue Corona-Variante den aktuell zugelassenen Impfstoffen "entweichen" kann.
Zuletzt hatte Whitty bei einer Pressekonferenz in der Downing Street in London erklärte, dass die Bildung neuer Mutanten angesichts der hohen Infektioszahlen durch Omikron weltweit nur eine Frage der Zeit seien. Zudem würde eine Lockerung der Maßnahmen dem Virus in die Karten spielen. Zwar werden die meisten Mutanten vermutlich ohne größeres Aufsehen zu erregen verschwinden, doch unter den neuen Mutanten könnte auch ein Typ dabe isein, der zu einer neuen Anzahl an Infektionen und zu erhöhten Einweisung von Patienten in die Krankenhäuser führen könnte. Dies sei dann der Fall, wenn die Mutanten in der Lage sind, sich ganz oder teilweise der Schutzwirkung der Impfstoffe zu entziehen. Auf der Pressekonferenz appellierte Whitty, dass seine Landsleute sich bei einer Infektion mit dem Coronavirus weiterhin isolieren sollten. Diese Aufforderung machte Whitty vor dem Hintergrund, dass durch den Wegfall der Corona-Maßnahme auch eine Quarantäne für Infizierte nun nicht mehr obligatorisch ist.