Schlimme Bilanz des Orkan-Wochenendes - Insgesamt sechs Sturm-Tote in Deutschland!

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Schlimme Bilanz des Orkan-Wochenendes - Insgesamt sechs Sturm-Tote in Deutschland!

News (2 / 1) 22.02.2023 00:35 / Julia Symbolbild imago


Offensichtlich kommt der Sturm nun also langsam zu seinem Ende. "Die Sturmlage müssen wir bis zum Montag noch durchstehen“, hatte ein DWD-Meteorologe angekündigt. Ab Montagabend wird sich das Wetter dann beruhigen. "Der Wind wird die Woche aber weiter Thema bleiben. Allerdings wird das eine ganz andere Hausnummer als das, was wir in diesen Tagen erleben“, kündigte der Meteorologe an. Wegen der Sturmschäden könne es vor allem im Bahnverkehr zum Beginn der Woche weiter zu Beeinträchtigungen kommen, weil es Sturmschäden an verschiedenen Strecken gegeben habe.

Aktuell verkehren zum Beispiel keine Fernzüge auf den Strecken Hamburg und Rostock/Stralsund, Berlin und Rostock/Stralsund, Norddeich Mole/Emden und Köln sowie Siegen und Dortmund. Auch auf den Bahnstrecken zwischen Glauchau (Sachsen) – Jena – Erfurt – Göttingen (Niedersachsen), Altenburg – Erfurt sowie Erfurt-Meiningen müssen Bahnkunden mit Verspätungen rechnen.

Auch Schiffsreisende müssen Geduld haben

Zu Problemen kann es auch beim Schiffsverkehr kommen. Vor allem zwischen Rostock und Dänemark gibt es scheinbar Schwierigkeiten. So hat die Fährreederei Scandlines mitgeteilt, dass sie alle Fahrten zwischen Rostock und dem dänischen Hafen Gedser bis Montagmittag abgesagt habe. Doch auch der Autoverkehr wird beeinträchtigt. Durch starken Wind auf der

Fehmarnsundbrücke war in der Nacht zum Montag ein LKW von der Kraft des Windes umgekippt worden. Aus diesem Grund war die Brücke am frühen Montagmorgen voll gesperrt gewesen. Später am Morgen konnte die Sperrung dann aber wieder aufgehoben werden. Bei dem Unfall war niemand verletzt worden. Diese Brücke verbindet die Ostseeinsel Fehmarn mit dem Festland.