Offenbar eskaliert die Ukraine-Krise unaufhaltsam weiter. Jetzt wirft Russland der Regierung in Kiew vor, eine Grenzanlage auf russischem Staatsgebiet beschossen zu haben. Die Anlage sei bei dem Angriff "vollständig zerstört" worden. Angeblich melden auch pro-russischen Separatisten mehrere Tote nach Gefechten.
Wieder einmal beschuldigt die russische Regierung in Moskau die ukrainische Regierung in Kiew einer kriegerischen Handlung. So sei ein russischer Grenzposten am Montagmorgen durch Granatbeschuss zerstört worden. Die Granaten sollen dabei "von ukrainischem Gebiet aus" abgefeuert worden sein und hätten den Posten der Grenzbeamten in der Region Rostow vollständig zerstört, wie zahlreiche russische Nachrichtenagenturen melden. Bei diesem Beschuss soll es keine Opfer gegeben haben. Die russischen Medien zeigten ein kleines zerstörtes Gebäude auf einer bewaldeten Ebene, das von Trümmern und Schutt umgeben ist. Von Seiten der Ukraine wird der Vorwurf dementiert. "Wir können sie nicht daran hindern, Falschnachrichten zu produzieren - aber wir betonen immer, dass wir nicht auf zivile Infrastruktur schießen oder auf Gebiet in der Region Rostow oder was auch immer", informierte der ukrainische Militärsprecher Pawlo Kowaltschuk.