Konkret fordern die G7-Außenminister vom russischen Präsidenten Putin diesen Konflikt auf diplomatische Weise zu lösen. Dazu soll die russische Regierung konkret Spannungen abbauen, sowie in "substanziellem Umfang" ihre in der Nähe zur ukrainischen Grenze befindlichen Truppen abzuziehen. Außerdem fordert man Russland auf, sich uneingeschränkt an internationale Verpflichtungen. Dieser Punkt soll auch die Risikoreduzierung und die Transparenz militärischer Aktivitäten garantieren. Man erwarte von Russland die angekündigte Reduzierung der militärischen Aktivitäten. "Wir werden Russland an seinen Taten messen“, schreiben die G7-Außenminister in diesem Zusammenhang. Man hoffe nun, dass Russland zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit sei. Gleichzeitig verdeutlichten die Außenminister, dass ein Angriff auf die Ukraine finanzielle und wirtschaftliche Sanktionen nach sich ziehen würde. Wegen der russischen Provokationen und der Versucher der Destabilisierung, würdige man die ukrainische "Zurückhaltung“ in dem Konflikt.
Am Donnerstag war ein Kindergarten gut 20 Kilometer von der der ukrainische Großstadt Luhansk attackiert worden. Nur durch großes Glück war es unter den Kindern nicht zu Verletzten gekommen. Am selben Tag war auch eine ukrainische Schule angegriffen worden. Zudem brachte man die Besorgnis zum Ausdruck, es könne zu inszenierten Vorfällen kommen, um eine Eskalation voranzutreiben. "Inszenierte Vorfälle“ könnten "als Vorwand für eine mögliche militärische Eskalation missbraucht werden. Aus diesem Grund hatte man Russland aufgefordert Einfluss auf die Separatisten auszuüben und so zu einer Deeskalation beizutragen.