Angesichts der kritischen Lage im Ukraine-Konflikt warnt der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz eindringlich vor neuen Eskalationen, die in einem Krieg enden könnten. Aktuell sieht Scholz die Gefahr auf eine kriegerische Auseinandersetzung alles andere als gebannt. Gleichzeitig schickte Scholz eine Warnung in Richtung Russland.
Eine mögliche Entspannung im Ukraine-Konflikt sieht Bundeskanzler Olaf Scholz zur Zeit in weiter Ferne. "In Europa droht wieder ein Krieg. Und das Risiko ist alles andere als gebannt", gab Scholz am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz zu Protokoll. Man müsse versuchen die "Krisendynamik" zu brechen und an den Verhandlungstisch zurückkehren. "Jede weitere Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine wird hohe Kosten haben für Russland – politisch, ökonomisch und geostrategisch", schickte Scholz eine deutliche Warnung an den Kreml. Trotzdem will Scholz auch künftig den diplomatischen Weg mit Russland gehen. Scholz kritisierte, dass der Aufmarsch von über 100.000 russischen Soldaten an den Grenzen der Ukraine keine Rechtfertigung habe. Für die Russen ist der mögliche Beitritt zur NATO durch die Ukraine ein Kriegsgrund.
Scholz verdeutlichte seine Enttäuschung darüber, dass sich