Tom Wlaschiha: Das erste Mal kein Casting dank "Game of Thrones"

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Tom Wlaschiha: Das erste Mal kein Casting dank "Game of Thrones"

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:36 / Julia Symbolbild 2019 Amazon.com Inc., or its affiliates


Der Serienstar im Interview

Der deutsche Schauspieler Tom Wlaschiha (46) feierte Erfolge mit den Serien "Game of Thrones" und "Das Boot". In der zweiten Staffel von "Tom Clancy's Jack Ryan", die auf Amazon Prime Video verfügbar ist, hat er ebenfalls eine Rolle ergattert - und das ganz ohne Vorsprechen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt der Schauspieler, was er vor den Dreharbeiten für die Actionserie hätte bedenken sollen, ob er die Nummer von Hauptdarsteller John Krasinski (40) hat und mit welchen seiner ehemaligen "GoT"-Kollegen er noch Kontakt hat.

Wie sind Sie an die Rolle gekommen?

Tom Wlaschiha: Das möchte ich auch gerne wissen. (lacht) Es war das erste Mal, dass ich kein Casting machen musste, sondern die Rolle angeboten bekam. Ich habe seit einiger Zeit eine Agentur in Amerika und über die kam das Angebot.

Könnte das an "Game of Thrones" liegen?

Wlaschiha: Das glaube ich nicht. (lacht) Klar hat das etwas damit zu tun. Es ist kein Geheimnis, dass man als Schauspieler auch vom Bekanntheitsgrad lebt. Deswegen bin ich "Game of Thrones" sehr, sehr, sehr, sehr dankbar für diese Rolle. Das ist schon toll.

Was hat Sie an der Rolle Max Schenkel gereizt?

Wlaschiha: Ich fand es cool, da ich noch nie so eine Action-Geschichte in dieser Größenordnung gemacht habe. Außerdem hat mir gefallen, dass meine Figur, die eine wichtige Nebenrolle ist, verschiedene Charakterzüge in sich vereint. Er ist ein bisschen ein Chamäleon. Deswegen bin ich Schauspieler geworden.

Haben Sie die erste Staffel angeschaut?

Wlaschiha: Ja, ich fand sie richtig gut. Mir haben die verschiedenen Locations gefallen und dass Jack Ryan kein klassischer Held ist, sondern ein Held wider Willen, der in die Geschichte eher hineinschlittert. Auch die Antagonisten sind eben nicht nur böse, sondern sehr differenziert gezeichnet, so dass der Zuschauer durchaus auch Sympathien für sie entwickelt. Hinzu kommt das Umfeld einer relativ aktuellen politischen Situation. Diesen Mix finde ich sehr interessant.

Wie waren die Actionszenen? Durften Sie Ihre Stunts selbst drehen?

Wlaschiha: Es war nicht unbedingt spaßig in Bogotá auf 3.000 Meter Höhe tagelang die Straßen auf und ab zu rennen. Ich durfte schon viel selbst machen. Sobald die Verletzungsgefahr zu groß ist, übernehmen aber die Stuntmen.

Haben Sie sich aufgrund der Actionszenen anders auf die Rolle vorbereitet?

Wlaschiha: Nein, daran habe ich dummerweise überhaupt nicht gedacht. Ich dachte, rennen, das kann ich. Das Höhentraining hatte ich nicht auf dem Schirm.

Wie haben Sie John Krasinski erlebt?