Ist das Putins Schlüssel zur Invasion? Kommt jetzt der erwartete Angriff durch einen Dritten dem die Russen dann zu Hilfe kommen können? Die Pro-Russischen Rebellenführer in der Ost-Ukraine rufen alle Truppen zur Generalmobilmachung auf! Erfolgt noch dieses Wochenende ein Angriff und eilen dann russische Truppen ihren "Brüdern" zu Hilfe? Die Angst vor einer extra herbeigeführten, unübersichtlichen Lage wächst rasant!
Der Chef der pro-russischen Rebellen in der selbsternannten "Volksrepublik" Donezk in der Ostukraine hat zur "Generalmobilmachung" aufgerufen. "Heute habe ich ein Dekret über die Generalmobilmachung unterzeichnet", sagte Denis Puschilin in einer am Samstag veröffentlichten Video-Botschaft. Er rief die Bürger, die Reservisten seien, auf, "in die Einschreibebüros des Militärs zu kommen". Zudem warfen sich die ukrainische Armee und die pro-russischen Rebellen am Samstag gegenseitig schwere Verstöße gegen die Waffenruhe vor.
Puschilin beteuerte in dem Video, seine Soldaten hätten von der Ukraine geplante Angriffe vereitelt. Die ukrainische Armee setze ihre Angriffe fort. "Zusammen werden wir für uns alle den Sieg erringen, den wir wünschen und verdienen", sagte der Rebellenführer. "Wir werden den Donbas und das ganze russische Volk schützen."
Zuvor hatten die pro-russischen Rebellen die Zivilisten in Donezk bereits aufgefordert, sich "in Sicherheit" zu bringen. Die Ukraine hat Vorwürfe, sie wolle von pro-russischen Rebellen kontrollierte Gebiete mit Gewalt zurückerobern, wiederholt zurückgewiesen.
Im Zuge der massiven Spannungen zwischen Russland und der Ukraine hat es nach Angaben der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vom Samstag zuletzt eine "dramatische Zunahme" der Angriffe entlang der Frontlinie in der Ostukraine gegeben. Am Donnerstag wurden demnach in Donezk 222 Verstöße gegen den Waffenstillstand gezählt, darunter 135 Explosionen. Am Mittwoch waren es laut OSZE noch 189 solcher Vorfälle gewesen, am Dienstag 24.