Selbst nach dem offiziellen Ende der Spanische Grippe waren noch Millionen Menschen gestorben. Ein Blick auf die Spanische Grippe zeigt, was man heute am Ende der Corona-Pandemie noch besser machen kann und worauf wir unbedingt achten müssen!
Im Lauf der Menschheitsgeschichte hat sich immer wieder gezeigt, dass eine Pandemie nicht auf einmal plötzlich vorüber ist. Vor etwa hundert Jahren wurde die Welt von der Spanischen Grippe geplagt. Diese Pandemie lässt sich zwar nicht eins zu eins mit dem Coronavirus vergleichen, bietet aber die Möglichkeit aus dem Ausgang der damaligen Pandemie etwas zu lernen. Die Spanische Grippe war 1918 aufgetreten und hatte während ihres Verlaufs weltweit das Leben von 50 Millionen Menschen gekostet. Angeblich endete die Pandemie im Sommer 1919. Doch damals war die Pandemie noch nicht vorbei. Denn nur ein Jahr später verzeichneten zahlreiche amerikanische Städte wie Milwaukee, Detroit und Minneapolis erneut zahlreiche Todesopfer durch eine neue Grippewelle, die sogar noch mehr Menschenleben forderte. Trotzdem war damals offiziell nichts passiert. Die Amerikaner hatten lediglich genug von der Grippe und ignorierten sie. Dabei nahmen sie zahlreiche Todesopfer in Kauf.
Auch in der Schweiz hatte es noch nach dem offizellen Ende der Spanischen Grippe eine Folgewelle gegeben.