Einige Passagiere haben bereits in den sozialen Medien Berichte von Schiff selbst gepostet. "Ich kann nicht schlafen. Der Wind macht zu viel Krach", twitterte User Basti schon im Lauf der Nacht. Und Twitter-Nutzer Thorben ergänzte: "Ich kreise auf der Aida Prima vor Helgoland mit 9 Meter hohen Wellen und kann auch nicht schlafen, echt übel hier." Das Schifff hatte sich auf einer
Nordsee-Städte-Reise befunden. Im Hafen von Le Havre war die Fahrt verkürzt worden und wegen des Wetters hatte das Schiff auch nicht im englischen Hafen Southampton gestoppt. Auf der App "Marine Traffic" konnte man am Donnerstagvormittag erkennen, dass sich das Schiff in der Nähe der Insel Helgoland befindet. "Die Sicherheit von Gästen und Crew hat bei Aida Cruises jederzeit oberste Priorität, weshalb wir die Reiseroute den aktuellen Wetterbedingungen angepasst haben", erklärte ein Sprecher der Reederei auf Anfrage. "Den Gästen geht es gut und sie werden laufend an Bord durch den Kapitän informiert." Da die "Aida Prima" mit Stabilisatoren ausgestattet ist, kann ein Rollen des Schiffes bei rauer See deutlich abgemildert weden. Offenbar wird zur Zeit geplant, dass das Schiff wohl in der Nacht zum Freitag in den Hafen einlaufen kann. Dann soll sich der Sturm wohl vorübergehend legen. "Wir rechnen derzeit damit, dass das Schiff voraussichtlich morgen früh für den geplanten Wechseltag in den Hafen von Hamburg einlaufen wird", hieß es von Aida Cruises.