In der zuletzt aufkeimenden Debatte um Lockerungen gilt
BA.2 als Unsicherheitsfaktor. Denn der Subtyp sei noch leichter übertragbar als der Omikron-Subtyp BA.1. Aus diesem Grund wollen Fachleute auch eine Verlängerung der aktuellen Welle nicht ausschließen. In Deutschland hat BA.2 noch einen relativ niedrigen Anteil am derzeitigen Infektionsgeschehen. In seinem Wochenbericht vom 30. Januar spricht das Robert-Koch-Institut von einem BA.2-Anteil von 8,1 Prozent aus. Aus medizinischer Sicht wurden hinsichtlich des Verlaufs der Erkrankung keine Unterschiede zwischen BA.1 und BA.2 festgestellt. Wie der amerikanische Forscher Eric Topol bestätigt, soll der Impfschutz gegen die Variante BA.2 aber ebenfalls gut wirken. "Der jüngste Bericht der UKSHA zeigt, dass der Impfschutz gegen BA.2 genauso gut ist wie gegen BA.1. Dieses Ergebnis kann,als recht beruhigend angesehen werden", informiert Topol.