Im Buckingham-Palast ist wohl der "Worste Case" im Fall des Missbrauchsvorwurf gegen Prinz Andrew (61) verhindert worden. Denn offenbar hat der Prinz sich mit Klägerin Virginia Giuffre (38) auf eine außergerichtliche Einigung verständigt. Am Dienstagabend hatte der englische Königshof die Meldung bestätigt . Nun wird offenbar die Queen eine Millionensumme zahlen, um ihren Sohn aus dem peinlichen Verfahren freizukaufen.
Wie die Medien berichten soll eine Summe von zwölf Millionen Pfund (rund 14,3 Mio. Euro) an die Klägerin fließen, von denen Andrews Mutter, Queen Elizabeth II. (95), wohl den Löwenanteil zahlen wird. Denn Prinz Andrew selbst verfügt über kein nennenswertes Einkommen. Die finanziellen Mittel sollen nun aus dem Privatvermögen der Queen bezahlt werden. Neben den 14 Millionen Euro wird Andrew außerdem auch eine Spende in nicht genannter Höhe an die Wohltätigkeitsorganisation von Guiffre zahlen, die sich für die Unterstützung von Opfern des Missbrauchskandals von Jeffrey Eppstein einsetzt. Nun muss der Prinz die Zahlung in den nächsten 30 Tagen leisten, um den Prozess zu verhindern. Es wurde vereinbart, dass der Vergleich weder ein Eingeständnis der Schuld seitens Prinz Andrews enthält, noch dass Guiffre ihre Vorwürfe gegen den Prinzen zurückzieht.