Lauterbach gibt zu: Es gab nie eine Krankenhaus-Überlastung auf der Intensivstationen!

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Lauterbach gibt zu: Es gab nie eine Krankenhaus-Überlastung auf der Intensivstationen!

News (1 / 1) 18.02.2023 00:33 / Frank Symbolbild imago


Seit dem Beginn der Pandemie war eine drohende Überlastung des Gesundheitssystems und der Kliniken immer einer der Hauptgründe, um Corona-Maßnahmen durchzupeitschen. Doch eine Untersuchung kommt nun zu dem Schluss, dass es zu keinem Zeitpunkt der Pandemie tatsächlich zu einer Überlastung der Intensivstationen gekommen ist.

Gesundheitsministerium zieht Fazit: Gesundheitssystem war nie überlastet

Denn jetzt kommt das Gesundheitsministerium von Minister Karl Lauterbach (58, SPD) sogar in einer offiziellen Antwort der Regierung zu dem Schluss, dass zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer Überlastung der Krankenhäuser und Intensivstationen bestanden habe. Dies antwortet Lauterbach schriftlich auf eine Anfrage von Bundestags-Vize Wolfgang Kubicki (69, FDP). In der Antwort aus dem Gesundheitsministerium heißt es wörtlich: "Eine deutschlandweite, regional gleichzeitige Überlastung aller verfügbaren ITS-Kapazitäten, die eine systemische Unterversorgung von intensivpflichtigen COVID-19-Fällen oder deren strategische Verlegung ins Ausland bedeutet hätte, trat nicht ein.“ Im letzten Herbst mussten wegen regionaler Engpässe bei den Intensivbetten allerdings Patienten auch außerhalb ihrer Bundesländer behandelt werden. Zudem war der normale Klinikbetrieb während der 4. Coronawelle im Herbst um 70 Prozent reduziert worden, weil vor allem Personal gefehlt hatte. Zu einer Unterversorgung der Covid-Patienten sei es jedoch zu keinem Zeitpunkt gekommen. Offen bleibt dabei allerdings die Frage, wie sich die Situation ohne die getroffenen Einschränkungen entwickelt hätte.