Wie die Reporterin bestätigt, sei ihre erste Infektion Mitte Januar sehr leicht verlaufen. Nachdem Dabrinski einen Schnupfen bemerkt habe, hatte sie sich aus Vorsorge nach einem negativen Schnelltests per PCR-Test testen lassen. Dieser Test war dann positiv aysgefallen. Allerdings hatte Dabrinski bei ihrer 1. Infektion nur wenige und sehr leichte Symptome aufgewiesen. Ganz anders jedoch bei ihrer aktuellen Infektion. Diesmal hatte sich die Reporterin offenbar bei ihrem eineinhalb-jährigen Sohn infiziert, der dann sowohl Dabrinski als auch ihren Mann infizierte. Diesmal jedoch leidet die 35-Jährige unter Schüttelfrost, Fieber und Husten. Zudem fühlt sich Dabrinski selbst bei kleinen Anstrengungen müde und erschöpft. Auch der Rest der Familie hat diesmal schwer mit dem Virus zu kämpfen. "Es ist absolut kein Spaziergang für Kinder", urteilt die Reporterin. Sie befindet sich im Augenblick in einer Quarantäne und hofft, dass sich die Symptome nun in den nächsten Tagen langsam verabschieden.
Doch auf jeden Fall ist die doppelte Erkrankung von Dabrinski ungewöhnlich, aber eben nicht unmöglich, wie jetzt Allgemeinmediziner und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht erklärt: "Manchmal kommt es vor. Es gibt Daten, dass gerade bei der Omikron-Variante Reinfektionen hin und wieder vorkommen. Die Fakten sind folgende: Reinfektion, also man hat sich infiziert mit Corona und hat das Virus eliminiert, und irgendwann danach kommt eine neue Infektion. Das kommt bei allen Varianten vor, ist aber bei Omikron am häufigsten", schildert Specht seine Erfahrungswerte. Denn bei schwachen Verläufen bildet der Körper dann später auch nur wenige Antikörper. Deshalb kann es manchmal vorkommen, dass eine Reinfektion nicht verhindert werden kann. Specht vermutet, dass in diesem Fall die
Konstellation einer Erkrankung von Mutter und Sohn zu einer starken Virusvermehrung geführt hat. Trotzdem hofft der Mediziner, dass Paulina Dabrinski bald wieder gesund wird.