Können schwere deutsche Waffen die Russen stoppen? Ukraine fordert 12.000 Panzerabwehrraketen von Deutschland!

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Können schwere deutsche Waffen die Russen stoppen? Ukraine fordert 12.000 Panzerabwehrraketen von Deutschland!

News (1 / 1) 15.02.2023 00:33 / Frank Symbolbild imago


Die Lage in der Ukraine spitzt sich massiv zu, erste Beobachter erwarten sogar schon DIESEN Mittwoch den Angriff der Russen! Kurz vor dem Besuch von Olaf Scholz in der Ukraine, fordert der urkainsche Botschafter der Lieferung schwere Waffen aus Deutschland! Sollte man der Ukraine auf diesem Weg helfen?

Können schwere, Deutsche Waffen russische Panzer und Flugzeuge stoppen?

Vor der Reise von Olaf Scholz (SPD) am Montag in die Ukraine hat der Botschafter des Landes in Deutschland, Andrij Melnyk, die Forderung seiner Regierung nach schweren Waffen aus Deutschland bekräftigt. Die Ukraine brauche 12.000 Panzerabwehrraketen sowie tausend Luftabwehrraketen, um sich gegen einen russischen Angriff verteidigen zu können, sagte Melnyk dem Sender Bild TV am Sonntagabend.

Moskau hat nach westlichen Angaben in den vergangenen Monaten mehr als 100.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen. Russland bestreitet jegliche Angriffspläne und führt an, sich von der Nato bedroht zu fühlen. Die Ukraine hat wiederholt Deutschlands Verweigerungshaltung bei Waffenlieferungen kritisiert.

Melnyk sagte bei Bild TV, dass Scholz' Reise nach Kiew am Montag und Moskau am Dienstag "die letzte Chance" für eine diplomatische Lösung im Ukraine-Konflikt sein könnte. Er bekräftigte: "Wir haben schon das Gefühl, dass ein Krieg immer unausweichlicher wird." Seine Regierung mache sich auf das "schlimmste Szenario" gefasst, nämlich "dass die Hauptstadt vielleicht schon in den nächsten Tagen bombardiert werden kann". Bei Flugzeugen und Schiffen sei Russland der Ukraine überlegen: "Da sind wir wirklich eine leichte Beute" für den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Baerbock warnt, ist aber noch optimistisch

Auch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) warnte vor einer "brenzligen Situation". Sie sagte allerdings am Sonntagabend in den ARD-"Tagesthemen", dass es bislang "keine Anzeichen" gebe, "dass die kriegerische Auseinandersetzung schon beschlossene Sache ist". Scholz wolle in Kiew und Moskau über weitere Abrüstungsschritte und mehr Transparenz auf beiden Seiten reden. Sie unterstrich: "Wir versuchen auf allen Kanälen, Russland am Verhandlungstisch zu halten."