Die Erkrankung zählt ähnlich wie Ebola und Dengue-Fieber
zu den sogenannten hämorrhagischen Fiebern. Der -Erreger kann Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auslösen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung sind dann auch Hautblutungen, Durchfall und Erbrechen möglich. In einigen Fällen kann die Infektion dann, wie im Fall des jetzt verstorbenen Briten tödlich verlaufen. Eine Ansteckung mit dem Virus erfolgt in der Regel, wenn Menschen mit Lebensmitteln oder Gegenständen in Berührung kommen, die zuvor Kontakt mit Rattenurin oder Rattenkot hatten. Allerdings kann eine Ansteckung auch durch infizierte Körperflüssigkeiten erfolgen. Ein Großteil der Patienten erholt sich allerdings vollständig von der Infektion. Die Krankheit ist nach der nigerianischen Stadt Lassa benannt, in der die Infektion erstmals beobachtet worden war. "Die Krankheit ist nicht leicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Das Gesamtrisiko für die Bevölkerung ist sehr gering", urteilt Dr. Susan Hopkins. Insgesamt habe es in Großbritannien seit 1980 lediglich acht Fälle von Lassa-Fieber gegeben.