Und vor einer Woche haben die Russen offenbar tatsächlich eine Militärübung in einer Entfernung von
knapp 240 Kilometern zur irischen Küste im Atlantik durchgeführt. Zwar hatte der russische Botschafter versichert, dass das Manöver "in keiner Weise eine Bedrohung für Irland oder irgendjemanden sonst" sei. Wie von russischer Seite bestätigt wurde, habe es sich lediglich um kleine Übung mit drei bis vier beteiligten Schiffen gehandelt. In der dortigen Gegend sei es laut Robert Gilbey, einem Reservist der irischen Streitkräfte, ideal ein U-Boot zu verstecken. In der Zeit zwischen 2017 und 2021 waren zudem auch russisches Spionageschiff gesichtet worden. Diese Schiffe sollen in der Lage sein mittels Roboterarmen Unterseekabel beschädigen zu können. Aus diesem Grund fürchten Experten, dass Putins Plan darauf abzielt, die Internetverbindungen der Europäer zu kappen. Weil die irischen Streitkräfte jedoch nicht in der Lage sind, den Bereich zu überwachen, in dem sich die Russen aufhalten, soll nun ein Radar- und Küstenradarsystem installieren werden. Zudem soll die irische Marineflotte und deren Geheimdienst aufgerüstet werden und Maßnahmen hinsichtlich der Cybersicherheit getroffen werden. Dies werde jedoch Zeit in Anspruch nehmen.