Schon wieder wird der Flickenteppich unterschiedlicher Corona-Regeln in Deutschland immer größer. Dies macht auch die zahlreichen Einzelhändler wütend, die sich seit Monaten wegen der Corona-Pandemie mit gültigen Zugangsbeschränkungen und strengen Einlasskontrollen in ihren Geschäften beschäftigen müssen. Nun kippen die 2G-Regeln in den meisten Bundesländern, doch die deutschen Einzelhandels-Chefs fordern weiterreichende Änderungen. Aufstand gegen Lauterbach und 2G!
Bei BILD Live forderte Intersport-Chef Alexander von Preen: "Wir haben für diese Zweiklassengesellschaft überhaupt kein Verständnis mehr. Es muss jetzt mutige Entscheidungen nach vorne geben, die klar den Blick für die Kunden und Kundinnen und die Einzelhändler bereithalten, dass wir wieder ein Stück Normalität zurückbekommen.“ In die gleiche Kerbe schlug auch S.Oliver-Chef Claus-Dietrich Lahrs: "Die Regierung hat es geschafft, innerhalb kürzester Zeit eine maximale Verunsicherung in der Bevölkerung zum Thema Corona herzustellen – und damit das Vertrauen in die Politik auch massiv zu untergraben.“ Beide Geschäftsleute vertreten den Standpunkt, dass der Einzelhandel keine Gefahr laufe ein Infektionsherd zu sein. Dies hätten mittlerweile verschiedene, wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen. Deshalb erwarten die Geschäftsleute für den 16. Februar eine einheitliche Entscheidung der Ministerpräsidenten beim Bund-Länder-Gipfel.