Zu diesem Fall äußert sich nun ein Sprecher des deutschen Gesundheitsministeriums. Dieser stellt klar, das es in Deutschland keine Vorschrift gibt, die die Behandlung von ungeimpften Personen verbietet. Allerdings liege es im Ermessen der Krankenhäuser eine solche Entscheidung zu treffen. Offenbar wurde die Operation danach auch in Krankenhäusern von Großbritannien und Israel abgelehnt.
Glücklicherweise erklärte sich dann jedoch eine Klinik in Griechenland bereit den Eingriff durchzuführen. Am vergangenen Samstag wurde der Junge in eine griechische Privatklinik eingeliefert, wo er nun operiert werden soll. Mittlerweile sind die Eltern des Jungen auch geimpft worden. "Ich weiß, dass ungeimpfte Patienten in Deutschland in Krankenhäuser aufgenommen werden", erklärte der Vater des Kindes. "Ich wusste nicht, dass ich geimpft sein muss, damit mein Kind in dieser Klinik operiert werden kann. Hätte ich es gewusst, hätte ich es natürlich getan. Ich bin gesund und wollte nicht geimpft werden. Ich finde es unangemessen, dass jemand, der gesund ist, geimpft wird", erklärte der Vater seine Beweggründe. Schon im vergangenen Sommer war das Kind einmal operiert worden. Doch damals war lediglich ein negativer PCR-Test von den Eltern gefordert worden. Allerdings waren die Eltern rechtzeitig über die Änderungen informiert worden und sie wussten, dass eine Corona-Impfung notwendig werden könnte.