Ein Ermittlungsrichter hatte am Dienstagvormittag die Untersuchungshaft für die beiden Tatverdächtigen angeordnet.
Angesichts der bisherigen Erkrnntnisse hätten die beiden Männer offenbar in größeren Stil gewildert. Westpfalz-Polizeipräsident Michael Denne bestätigt in diesem Zusammenhang: "Es gibt Hinweise darauf, dass die Wilderei offenbar recht professionell und gewerblich ablief.“
Dem Polizeipräsidenten war die schwierige Aufgabe zugefallen, die Angehörigen der Opfer zu besuchen. "Man hat schon Tränen in den Augen. Und wenn man dann die Mutter umarmt … Sie merken schon, es geht einem sehr nahe“, zeigte Denne seine aktuell Gemütslage.
"Die Kollegin war kurz vor dem Abschluss, sie hätte im Mai ihren Dienst begonnen. Sie hatte alle Trainings absolviert. Sie war in der Hinsicht eine fertige Polizistin“, fügte Heiner Schmolzi, Vizepräsident des Polizeipräsidiums Westpfalz, hinzu. Offenbar war die Polizisten von einem Schuss in den Kopf getroffen worden, bevor sie überhaupt ihre Waffe ziehen konnte. Ihr ebenfalls verstorbener Kollege konnte 14 Schüsse abgeben und war von 4 Schüssen getroffen worden. Die beiden Angreifer wurden dabei aber offenbar nicht getroffen.