PewDiePie hatte jedoch nicht nur Glück mit Spiel-Videos auf YouTube, sondern auch in der Liebe. Ebenfalls im vergangenen August heiratete Kjellberg seine langjährige Freundin, die Italienerin Marzia Bisognin (27), die seit 2012 ebenso einen erfolgreichen YouTube-Kanal betreibt. Mit ihren knapp 7,72 Millionen Followern kann sie ihrem Liebsten allerdings nicht das sprichwörtliche Wasser reichen.
Dass das Ehepaar auch finanziell in eine rosige Zukunft blickt, kann man sich sicherlich denken. In der "Forbes"-Liste der bestverdienenden YouTube-Stars brachte es PewDiePie zuletzt auf Rang neun. 15,5 Millionen US-Dollar (etwa 13,9 Millionen Euro) soll der Schwede 2018 verdient haben. Ein einziges Werbevideo soll ihm zu diesem Zeitpunkt bis zu 450.000 Dollar eingebracht haben, obwohl PewDiePie in den vergangenen Jahren auch von einigen Kontroversen nicht verschont geblieben war.
Disney, China und Winnie PuuhImmer wieder sah sich Kjellberg unter anderem Rassismus- und Antisemitismusvorwürfen gegenüber. So beendete 2017 der US-Unterhaltungskonzern Disney die Zusammenarbeit mit dem Schweden - und auch YouTube selbst stampfte eine geplante zweite Staffel der Reality-Show "Scare PewDiePie" ein. Kjellberg hatte zuvor mehrere Videos veröffentlicht, die unter anderem angeblich antisemitische Witze beinhalteten. Schnell distanzierte er sich jedoch von den Vorwürfen.
Unter anderem auch im März 2019 geriet sein Name in die Medien, nachdem der Attentäter von Christchurch in einem Livestream dazu aufgerufen hatte, PewDiePies Kanal zu abonnieren. Der Rechtsextremist tötete bei einem Terroranschlag auf zwei Moscheen 51 Menschen. "Mich macht es krank, dass mein Name von dieser Person ausgesprochen wurde", erklärte Kjellberg kurz darauf bei Twitter. "Mein Herz und meine Gedanken sind bei den Opfern, den Familien und jedem, der von dieser Tragödie betroffen ist."
Zuletzt machte der YouTuber Schlagzeilen damit, dass seine Videoinhalte nicht mehr in China zugänglich sind. PewDiePie hatte in einem Clip die aktuelle Lage in Hongkong angesprochen und auf Memes reagiert, die unter anderem den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping (66) mit Winnie Puuh verglichen. Am 19. Oktober veröffentlichte PewDiePie dann den Clip "Pewdiepie is BANNED in China", in dem er darüber spricht, dass seine Videos dort mittlerweile nicht mehr zugänglich seien.
Im Gegensatz dazu machte sich PewDiePie in den vergangenen Jahren seine Beliebtheit allerdings auch für den guten Zweck zu Nutze. Für den World Wide Fund for Nature (WWF), das St. Jude Children's Hospital und einige weitere Stiftungen sammelte er zusammen mit seinen Fans seit 2012 mehre Millionen US-Dollar.