Schon in der letzten Woche hatte auch ein Gutachten zum gleichen Thema für Diskussionsstoff gesorgt. Damals hatten Bundestags-Juristen ein Kurz-Gutachten erstellt. Darin hieß es unter anderem: "Arbeitnehmer, die nur ein- oder zweimal geimpft sind und in Quarantäne müssen, haben keinen Anspruch auf Lohnzahlung." Damals war ebenfalls als Möglichkeit aufgezeigt worden, dass ein Stopp der Lohnfortzahlung für nur Ein- und Zweimal geimpfte denkbar sei. Diese Pläne scheinen sich durch den Vorstoß der niedersächsischen Gesundheitsministerin Daniela Behrens nun zur Realität zu entwickeln. Zudem hatte Behrens für das Frühjahr aber auch Lockerungen in Aussicht gestellt. "Ich denke schon, dass wir im März insbesondere bei den privaten Kontakten wieder mehr zulassen können. Ich glaube auch, dass dann wieder größere Veranstaltungen im Kulturbereich vertretbar sind, und auch bei Konzerten und in der Gastronomie werden wir dann allmählich wieder mehr möglich machen können", blickt Behrens optimistisch in die Zukunft.