Caroline Link über dramatische Momente mit ihrem Kind

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Caroline Link über dramatische Momente mit ihrem Kind

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:29 / Günter Symbolbild BR / Ralf Wilschewski


Darum ist ihr Kinderernährung wichtig

Oscarpreisträgerin Caroline Link (55, "Nirgendwo in Afrika") ist seit 2006 Schirmherrin der "Stiftung Kindergesundheit". In dieser Funktion ist sie auch einer der prominenten Gäste der neuen Ausgabe der TV-Sendung "Gesundheit! Die Show" (22.10., 20:15 Uhr, BR), in der es diesmal um das Thema Kindergesundheit geht. Im Interview mit den Nachrichtenagentur spot on news erzählt Link von dramatischen Momenten, die sie selbst mit ihrer heute 17-jährigen Tochter erlebt hat, die sie dazu gebracht haben, sich intensiv mit dem Thema Kinderernährung zu beschäftigen.

Dramatische Stunden mit dem Baby

"Als meine Tochter acht Monate alt war und ich sie nicht mehr gestillt habe, gab es auf einmal Probleme mit der Verdauung. Eines Tages fiel sie beim Füttern in Ohnmacht und wir mussten den Notarzt rufen. Im Krankenhaus wurde eine 'Invagination' festgestellt, eine Darmeinstülpung, die, wenn sie nicht zeitnah behandelt wird, zum Tod führen kann. Das war ein Schock. Gott sei Dank hatten wir gute Ärzte in der Nähe", beschreibt die Filmemacherin die brenzlige Situation.

Aus dem dramatischen Erlebnis zog Link Konsequenzen: "Nach diesem Vorfall war es mir natürlich besonders wichtig, dass unsere Tochter gesund ernährt wurde. Ich habe mich viel mit dem Thema Kinderernährung befasst und verstanden, wie wichtig eine ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Bewegung schon für Kleinkinder sind." Genau das ist es auch, wofür sich die "Stiftung Kindergesundheit" in Kindertagesstätten und Grundschulen engagiert: "Für die spielerische Aufklärung von Kindern, dafür was es bedeutet, auf den eigenen Körper gut aufzupassen", fasst Link zusammen. "Das unterstütze ich natürlich gerne!"

Kinderernährung oder den Spaß an der Bewegung sind nicht nur Themen, mit denen sich die Eltern beschäftigen sollen, sondern auch die jungen Menschen selbst, denn: "Ich glaube, dass man das, was man als Kind lernt, leichter ein Leben lang beibehalten kann. Das betrifft die Bewegungslust, aber auch das Essen von Obst und Gemüse. Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, wie sehr der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Und wenn man sich einmal angewöhnt hat, nach dem Abendessen noch 'was Süßes' zu naschen, dann kriegt man das so schnell nicht mehr weg", erklärt die gebürtige Hessin und Wahl-Münchnerin.

Ihr kleiner süßer Obst-Trick