Warum Klaas Heufer-Umlauf den Dreh mit seiner Freundin genossen hat

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Warum Klaas Heufer-Umlauf den Dreh mit seiner Freundin genossen hat

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:28 / Simo Symbolbild Joyn/ProSieben/Stephanie Kulbach


Neue Comedyserie "Check Check"

Die neue Comedyserie "Check Check" von und mit Klaas Heufer-Umlauf (36) ist ab diesem Montag (21. Oktober) auf dem Streamingportal Joyn abrufbar. Der "Late Night Berlin"-Moderator spielt darin Jan, einen Mitarbeiter am Security Check im Provinzflughafen seines Heimatortes, der sich von den Karriereplänen als Berliner Geschäftsmann verabschiedet. Was der Moderator an der Schauspielerei zu schätzen weiß, erklärt er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. Zudem schwärmt er von den Dreharbeiten mit seiner Partnerin Doris Golpashin (39), die seine Jugendliebe Sabine spielt, und verrät, ob er seinen Wohnort Berlin für ein Leben in der Provinz aufgeben würde.

Wie kam es zu der Idee, eine Serie an einem Provinzflughafen spielen zu lassen?

Klaas Heufer-Umlauf: Ich wollte unbedingt eine Serie über die Menschen machen, die dort arbeiten, und deren Zusammenstellung. Jeder von ihnen hat einen unterschiedlichen Background und es ist oft nicht ihr erster Job. Jeder von ihnen bringt eine Biographie mit in dieses Team - das fand ich spannend.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit Security-Personal miteinfließen lassen?

Heufer-Umlauf: Ja, besonders die Gespräche, in die man mitreingezogen wird, ob man will oder nicht. Oft werden intimste Sachen wie Beziehungsprobleme besprochen, da das Personal vergisst, dass es gerade echte Menschen mit Ohren abfertigt - ähnlich wie "Big Brother"-Bewohner, die die Kameras irgendwann ausblenden.

Haben Sie schon negative Erfahrungen mit Sicherheitspersonal gemacht?

Heufer-Umlauf: Ein paar Spezialisten gibt es immer, die es zu genau wissen wollen. Am meisten nerven mich aber die Menschen, die überheblich gegenüber dem Personal sind. Wenn jemand arrogant wird, auch in der Bahn oder am Taxistand - das sind die Momente, in denen ich mich in der Öffentlichkeit mit Leuten streite. Das kann ich nicht haben, wenn der Schaffner angeschrien wird, weil der Zug zu spät kommt. So eben auch beim Securitycheck.

Könnten Sie sich vorstellen, so einen "normalen" Job zu machen?

Heufer-Umlauf: Klar. Mit echter Arbeit tue ich mich mittlerweile zwar schwer, aber ich bin gelernter Friseur und habe drei Jahre lang am Stuhl gestanden. Dann habe ich meinen Zivildienst als Pfleger gemacht, das war anstrengend, aber auch schön. So was könnte ich mir durchaus wieder vorstellen.

Sie sind Produzent und Hauptdarsteller der Serie. Haben Sie sich mit der Doppelrolle schwergetan?

Heufer-Umlauf: Als Darsteller bin ich froh, wenn Schauspieler am Set sind, die vergessen lassen, dass da einer ist, der das vielleicht gar nicht so richtig gut kann. Und als Produzent habe ich Leute um mich, die mir helfen und hinter mir das Chaos beseitigen, das ich hinterlasse. Ich habe auf jeden Fall in beiden Rollen während der Produktion dazugelernt. Immerhin.

Wie ist es für Sie zu Schauspielern, Sie treten ja vorzugsweise als Moderator auf?

Heufer-Umlauf: Es gibt lecker Mittagessen, alle tragen einem alles hinterher, man wird überall hingebracht, als wäre man ein bisschen doof - das finde ich irgendwie schön. Und ich fühle mich so aufgeräumt und strukturiert. Ich wache morgens auf und weiß genau, was an dem Tag passieren wird. Das gibt es in meinem Job normalerweise so nicht.

Sie beschreiben die Serie als "hoch emotional". Warum?