"Die Geldwäscherei": Steven Soderbergh setzt auf Humor

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"Die Geldwäscherei": Steven Soderbergh setzt auf Humor

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:26 / Frank Symbolbild Claudette Barius/Netflix


Steven Soderbergh hat ein echtes Starensemble vereint. Allen voran die Oscar-Preisträger Meryl Streep (70, "Die Eiserne Lady") und Gary Oldman (61, "Die dunkelste Stunde"). An ihrer Seite sind unter anderem Antonio Banderas, Jeffrey Wright, "The Big Bang Theory"-Schauspielerin Melissa Rauch, "Friends"-Star David Schwimmer und Sharon Stone zu sehen.

Fazit

Wer bei "Die Geldwäscherei" einen knallharten True-Crime-Film über die Panama Papers erwartet, der könnte enttäuscht sein. Steven Soderbergh setzt auf Humor. Das wird gleich in den ersten Minuten deutlich, wenn Gary Oldman und Antonio Banderas (59) auf dem Bildschirm erscheinen. Die beiden sprechen den Zuschauer zudem mehrmals direkt an - das könnte auch nicht jedem gefallen. Sie glänzen - im wahrsten Sinne des Wortes - in den unterschiedlichsten Anzügen und versuchen dem Zuschauer, die Hintergründe des Skandals näher zu bringen. Mit einem Augenzwinkern versteht sich, denn sie befinden sich mitten im Geschehen.

Meryl Streep muss zwar eine echte Tragödie verkraften, doch auch das hat mehr mit einer Satire gemein. Die Grande Dame Hollywoods besticht eher durch ihren unüblichen Haarschnitt und typische Klamotten im Oma-Stil als durch eine tiefgründige Performance. Und bei "Friends"-Star David Schwimmer (52) fallen als Erstes die tiefen Augenringe auf. "Die Geldwäscherei" kommt bunt und skurril daher, mit humoristischen Szenen, die die Geschehnisse rund um die Panama Papers eher ins Lächerliche ziehen. Ein ungewöhnlicher Ansatz, der durchaus unterhaltsam ist. Ein ernster True-Crime-Film wäre aber auch nicht schlecht gewesen.