Die größten Aufreger aus Elton Johns Autobiografie

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Die größten Aufreger aus Elton Johns Autobiografie

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:25 / Günter Symbolbild Denis Makarenko / Shutterstock.com


Lady Di ist nicht die einzige Vertraute, über die John in seinem Buch schreibt: Auch über seinen langjährigen Wegbegleiter Michael Jackson äußert sich der Musiker. Dieser sei "das süßeste Kind, das man sich nur vorstellen konnte" gewesen; jedoch habe er im Lauf der Jahre beobachtet, wie sich der psychische Gesundheitszustand des King of Pop zunehmend verschlechtert habe.

"Gott weiß, was in seinem Kopf so alles vor sich ging. Gott weiß, mit wie vielen verschreibungspflichtigen Medikamenten er vollgepumpt wurde. Aber jedes Mal, wenn ich ihn in seinen späteren Jahren gesehen habe, hatte ich den Eindruck, der arme Kerl hat nicht mehr alle Tassen im Schrank", gesteht John, "Er war wirklich psychisch krank. Es war verstörend, bei ihm zu sein." So habe Jackson in späteren Jahren ein zunehmendes Problem mit der Gesellschaft von Erwachsenen gehabt und es daher vorgezogen, mit Kindern zu spielen.

"Unzumutbar und egozentrisch"

Nicht zuletzt packt John jedoch auch über seine eigenen Dämonen aus, wie etwa seine Drogenabhängigkeit. "Ich begann 1974, Kokain zu nehmen. Ich mochte diese Wirkung. Der plötzliche Anstieg von Selbstvertrauen und Euphorie, der Eindruck, mich auf einmal öffnen zu können und mich nicht mehr verlegen oder eingeschüchtert fühlen zu müssen, sondern mit absolut jedem Menschen sprechen zu können", gesteht der Brite.

Viel zu spät habe er erkannt, dass es sich bei Kokain um eine "schreckliche Drecksdroge" handle. "Man wird unzumutbar und verantwortungslos, egozentrisch, lebt nach seinen eigenen Gesetzen. Entweder so oder gar nicht." Erst in den Neunzigern begab sich John in Therapie, bislang offenbar mit Erfolg. "Ich will kein Kokain mehr nehmen, und ich will auch nicht mit Leuten zusammen sein, die welches nehmen, denn offen gesagt sorgt diese Droge bei den Menschen dafür, dass sie sich wie Arschlöcher verhalten", schreibt er.