Lauterbach malt düsteres Bild! Noch lange Pandemie und Corona-Regeln? "Omikron ist nicht das Ende von Corona" Vipflash

Lauterbach malt düsteres Bild! Noch lange Pandemie und Corona-Regeln? "Omikron ist nicht das Ende von Corona"

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News (1 / 1) 16.01.2022 19:32 Symbolbild imago


Bei einem Interview mit der Bild-Zeitung hat der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (58, SPD) sich zu der aktuellen Pandemie-Lage und dem weiteren Verlauf der Pandemie geäußert. Dabei nahm Lauterbach Stellung zu vielen Fragen, die die deutschen Bürgern sehr interessieren dürften.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht Klartext

Wieder einmal hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach seine Einschätzung zur Corona-Pandemie abgegeben und Stellung zu einigen Fragen bezogen, die viele Menschen in Deutschland interessieren dürften. Lauterbach bestätigte im Interview, dass der Verlauf von Omikron deutlich milder als der von Delta sei. Das Risiko für eine Krankenhauseinweisung liege um 50 Prozent niedriger. Das Risiko zu sterben sei sogar um 70 Prozent reduziert. Trotzdem warnte Lauterbach vor allem Ungeimpfte davor, die neue Variante auf die leichte Schulter zu nehmen. Hinsichtlich der Infektionszahlen erwartet Lauterbach einen deutlichen Anstieg. Ziel der Regierung sei es Inzidenzwerte jenseits der 2.000 wie in Großbritannien oder Frankreich zu vermeiden.

Lauterbach warnt vor Omikron

Trotz des milden Verlaufs bei Omikron könne die hohe Anzahl an Infektionsfällen das Gesundheitssystem trotzdem in Bedrängnis bringen, glaubt Lauterbach. Aus diesem Grund wolle man alles tun, um die Zahl der Infektionen so klein wie möglich zu halten. Zudem widersprach Lauterbach auch den Forderungen einiger Experten, die die Pandemie-Welle einfach so durchrauschen zu lassen. Denn trotz positiver Zahlen aus anderen Ländern bleibe laut Lauterbach immer ein Restrisiko. Zum aktuellen Szenario erklärte Lauterbach: "Uns drohen in Deutschland sehr schwere Wochen. Wir haben eine im Vergleich ältere Bevölkerung mit vielen chronisch Kranken", erklärt Lauterbach, wieso man alles dafür tue, um die Menschen vor einer Ansteckung mit Omikron zu schützen. Die nächsten Tage seien nach Lauterbachs Meinung sehr wichtig, um zu sehen, wo die Reise hingeht. Selbst eine massive Beeinträchtigung des Gesundheitssystems

durch Omikron sei möglich. Sollten die Infektionszahlen zur sehr ansteigen, schloss Lauterbach auch weitere Corona-Maßnahmen nicht aus. Allerdings sei in diesem Zusammenhang weder mit einem Lockdown noch mit flächendeckenden Schulschließungen zu rechnen.

Das wirksamste Mittel gegen die Ansteckungen seien laut Lauterbach die Hygienemaßnahmen und die Booster-Impfungen.

Lauterbach sicher: Omikron ist nicht das Ende der Pandemie

Lauterbach geht weiter davon aus, dass zunächst maximal 3 Impfungen gegen Covid-19 notwendig sein werden. Nach der Ansicht von Experten sei es unwahrscheinlich, dass der menschliche Körper nach 3 Impfungen weitere Booster-Impfungen benötige. Skeptisch zeigte sich Lauterbach dagegen bei der Frage, ob Omiron tatsächlich das Ende der Pandemie einleiten werde. "Das Varianten-Alphabet wird nicht mit Omikron enden. Es gibt keinen einzigen mir bekannten namhaften Wissenschaftler, der behauptet, dass Omikron das Ende von Corona ist. Wir brauchen die Impfpflicht, damit wir im Herbst nicht wieder in eine Welle geraten und wegen der Ungeimpften Kontaktbeschränkungen verhängen müssen“, setzt der deutsche Gesundheitsminister lieber auf Vorsicht.