Virologe Klaus Stöhr kritisiert Corona-Panikmache - Und gibt eigene Einschätzung zur erwarteten Omikron-Welle ab

Seite 2 / 2

Virologe Klaus Stöhr kritisiert Corona-Panikmache - Und gibt eigene Einschätzung zur erwarteten Omikron-Welle ab

News (2 / 1) 01.01.2023 00:33 / Tim Symbolbild imago


Virologe Klaus Stöhr kritisiert Panikmache

In einem Auftritt beim NDR warnte Stör vor Panikmache und kritisierte diese auch offen. Aus seiner Sicht sei es nicht nachvollziehbar, warum man in Deutschland im Zusammenhang mit Omikron zum Teil zu

einer "dramatischen Linguistik“ greife. Denn die Zahlen aus den Krankenhäuser zeigen eindeutig eine andere Realität. Diese lässt Stöhr im Bezug auf die Daten aus Südafrika und Großbritannien verlauten. Dort habe sich eine deutliche Reduktion der Hospitalisierungsrate abgezeichnet. "Wer mit Omikron erkrankt, hat ein 20 bis 25 Prozent geringeres Risiko, ins Krankenhaus zu kommen und hat sogar ein 40 bis 45 Prozent geringeres Risiko, dort zu bleiben“, präzisiert Stöhr seine Auswertung der Zahlen. Wegen dieser Erkenntnisse fordert der Virologe nun dazu auf, die Quarantäneregeln und Corona-Maßnahmen zur Kontaktreduzierung zu überdenken. Nach Silvester rechnet Stöhr mit einem deutlichen Anstieg der gemeldeten Infektionen. Doch trotzdem würden Folgen für die Intensivstationen und die Todesraten aus seiner Sicht ausbleiben.