Bereits seit einigen Wochen sind die Boosterungen in Deutschland in vollem Gang. Doch mittlerweile wird in der Politik bereits über eine 4. Impfung diskutiert. Offenbar könnte diese tatsächlich notwendig werden, weil die Schutzwirkung der Boosterung nach einer neuen Studie offenbar nicht sehr lange anhält.
Um so viele Menschen wie möglich vor einem schweren Verlauf und einer Ansteckung durch die Omikron-Variante zu schützen, hatte sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt bis zum Jahresende 30 Millionen Menschen in Deutschland eine Auffrischung der Impfung gegen Covid-19 zu verabreichen. Doch nun kommen Forscher zu dem Schluss, dass die Schutzwirkung durch die Booster-Impfung offenbar nicht lange anhält. Dies sollen nun Daten der UK Health Security Agency zeigen. Denn die Daten aus Großbritannien zeigen sehr deutlich, dass die Schutzwirkung sich nicht mit Omikron anzustecken bereits 10 Wochen nach der Boosterung wieder deutlich abnimmt. Nach etwas mehr als 2,5 Monaten ist es also auch wieder möglich, dass sich geboosterte Menschen mit Omikron anstecken. Denn bis zu diesem Zeitpunkt sei die Schutzwirkung erneut um gut 25 Prozent gesunken. Auch aus diesem Grund glauben Experten an eine weitere notwendige Impfung bereits im nächsten Jahr.